Schulprogramm

0.        Unser Leitbild

1.        Die St.-Bernward-Schule

2.        Organisatorisches

2.1      Unterrichtszeiten
2.2      Betreuung im Rahmen der verlässlichen Grundschule und nachschulische Betreuung
2.3      Räumliche Möglichkeiten

3.        Lernen und Lehren

3.1       Allgemeines zum Unterricht
3.2       Religionsunterricht und christliche Rituale
3.3       Digitalisierung und Computerunterricht
3.4       Sport und Bewegung
3.5       Musikalische Grundlagen
3.6       Mobilität
3.7       Umweltkompetenz
3.8       Arbeitsgemeinschaften
3.9       Förder- und Fordermaßünahmen sowie Inklusion
3.9.1    Allgemeine Förderung und Forderung
3.9.2    Inklusion
3.9.3    Förderung der Lesekompetenz
3.10     Vertretungsunterricht
3.11     Hausaufgaben

4.         Soziale Kompetenz und Gesundheitsbewusstsein

4.1      Gemeinsame Aktionen
4.2      Pausengestaltung
4.3.     Beteiligung der Schülerinnen und Schüler
4.4      Klasse 2000
4.5      Umgang mit Konflikten und Gewaltprävention
4.6      Gesunde Ernährung

5.        Feste, Ausflüge und Exkursionen

5.1      Einschulung
5.2      Schulfest
5.3      St. Martin
5.4      Rosenmontag
5.5      Feiern zur Adventszeit
5.6      Schultheater
5.7      Besuch des Hildesheimer Doms
5.8      Besuch des Freizeitparks Sottrum und weitere Ausflüge

6.        Lehrerprofessionalität und Zusammenarbeit im Kollegium

6.1      Einführung neuer Lehrkräfte
6.2      Fortbildungen
6.3      Zusammenarbeit im Kollegium

7.        Zusammenarbeit mit Eltern und Kooperationen

7.1      Zusammenarbeit mit Eltern und Elterngespräche
7.1.1   Unterstützung bei Festen und Feiern
7.1.2   Unterstützung im Schulalltag und bei unterrichtsbegleitenden Aktivitäten
7.2      Der Förderverein der St.-Bernward-Schule
7.3      Kooperationen
7.3.1   Kooperation mit den Kindergärten
7.3.2   Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde St. Bernward
7.3.3   Katholischer Schulverbund Hannover
7.3.4   Kooperation mit dem Lehrter Sportverein (LSV)
7.3.5   Kooperation mit dem Lehrter Schachklub

8.         Evaluation

9.         Entwicklungsziele und -schwerpunkte

 

0. Unser Leitbild

Alle Mitglieder unserer Schulgemeinschaft, Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bemühen sich, auf der Grundlage eines christlichen Weltbildes das folgende Leitbild umzusetzen:

Gemeinschaftlich

Das Bemühen um ein liebevolles und respektvolles Miteinander, das Ausüben von Solidarität und das Erlangen von Teamfähigkeit sind wichtige Punkte im Leitbild der St.-Bernward-Schule. Auch die Anerkennung von Grenzen anderer Menschen und Regeln der Gemeinschaft sind wichtige Gesichtspunkte. Diese Aspekte sind sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch im Kollegium, in Zusammenarbeit mit den Eltern und Kooperationspartnern wichtig. Die gute Gemeinschaft zeigt sich u.a. bei Schulfesten, in der Teamarbeit, bei den Klassenpatenschaften und in Kita- und Sportverein-Kooperationen.

Individuell

Neben den gemeinschaftlichen Aspekten sollen die Stärken und Fähigkeiten des Einzelnen in der St.-Bernward-Schule gefördert werden. Aber auch die Schwächen und Probleme werden gesehen und diejenigen unterstützt, die Hilfe benötigen. Dies zeigt sich durch individuelle Förderung und Forderung im und außerhalb des Unterrichts.

Vielseitig

In der St.-Bernward-Schule wird Vielseitigkeit ernst genommen. Dazu gehört Toleranz gegenüber der Individualität jedes Einzelnen mit den Merkmalen, die dazu gehören. Im Unterricht werden verschiedene pädagogische Konzepte umgesetzt und unterschiedliche Methoden sowie Medien genutzt. Aber auch vielseitige Angebote und Projekte zeichnen unsere Schule aus. Beispielsweise werden außerschulische Lernorte besucht (u.a. regelmäßig eine Streuobstwiese), es gibt Projektwochen, Lesewettbewerbe, unsere Schulbücherei und auch musikalische Veranstaltungen.

Christlich

Die Werte der christlichen Gemeinschaft werden in der St.-Bernward-Schule als Basis des Schullebens gesehen. Dazu gehört ein christliches, soziales und respektvolles Miteinander. Dies zeigt sich sowohl im Schulalltag als auch bei Schulfeiern und -festen (Weihnachtsfeiern, St. Martinsfeier…), bei Ausflügen (z.B. zum Dom nach Hildesheim) sowie auch in Gottesdiensten.

1. Die St.-Bernward-Schule

Die St.-Bernward-Schule ist eine katholische Angebotsschule, die staatlich ist und auf eine lange Tradition zurückblickt. Im Jahre 1895 ging sie in öffentliche Trägerschaft der Stadt Lehrte über.

Laut Schulgesetz können bis zu 30% nicht-katholische Kinder aufgenommen werden. Die Eltern dieser Schülerinnen und Schüler müssen sich aber verpflichten, ihre Kinder am katholischen Religionsunterricht und allen religiösen Festen teilnehmen zu lassen.

Zum Einzugsbereich der Schule gehören die gesamte Kernstadt Lehrte mit ihren Ortsteilen und Ilten. Letzterer ist zwar Ortsteil der Stadt Sehnde, gehört aber zur katholischen Gemeinde St.-Bernward in Lehrte. Teilweise werden auch Schülerinnen und Schüler aus Sehnde und Burgdorf bei uns eingeschult.

Das Ziel der Schule ist die Vermittlung von Grundkenntnissen, Grundfertigkeiten und Kulturtechniken gemäß vorgegebener Kerncurricula. Außerdem sollen alle gut miteinander umgehen, sich an Regeln halten sowie gefördert und gefordert werden.
Basis unserer gesamten Unterrichtsarbeit und dem Umgang miteinander ist die Orientierung am christlichen Menschenbild.

Konkret bedeutet dies:

  • Wir ermöglichen unseren Schülern eine positive Selbsterfahrung und stärken ihre Gefühle für den eigenen Wert.
  • Wir fördern Fähigkeiten und Begabungen und unterstützen Schüler, die Hilfe benötigen.
  • Wir fordern respektvollen Umgang miteinander. Hierzu wurde mit den Schülern eine Schulordnung
  • Wir geben den Kindern im Schulalltag durch Rituale verlässliche Rahmenbedingungen für ihren Lernprozess.
  • Wir setzen Akzente und Höhepunkte durch Feste und Feiern.
  • Wir gestalten mit unseren Schülern Gottesdienste im Kirchenjahr.

St.-Bernward-Schule
Feldstr. 27
31275 Lehrte
Tel. 05132 5051880
Fax 05132 5051899
E-Mail: kontakt@st-bernward-schule.de
Homepage: www.st-bernward-schule.de

2. Organisatorisches

2.1 Unterrichtszeiten

Die St.-Bernward-Schule ist eine „Verlässliche Grundschule“, d.h., dass die Schüler täglich von 7.45 bis 12.45 Uhr in der Schule verbleiben können.

Klassen 1 und 2:
Betreuung von 7.45 bis 8.35 Uhr
Unterricht bis 12.45 Uhr

Klassen 3 und 4:
Unterrichtszeit von 7.45 bis 12.15 Uhr
Betreuung bis 12.45 Uhr

2.2 Betreuung im Rahmen der verlässlichen Grundschule und nachschulische Betreuung [2]

Im Rahmen der verlässlichen Grundschule können Eltern der Erst- und Zweitklässlerinnen und Zweitklässler ihre Kinder von 7.45 bis 8.30 Uhr zur Betreuung anmelden. In dieser Zeit kümmern sich zwei pädagogische Mitarbeiterinnen um die Kinder, die frei spielen, malen oder basteln können. Von 12.15 bis 12.45 Uhr werden die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen nach dem Unterricht auf Wunsch von pädagogischen Mitarbeiterinnen betreut.

Zurzeit wird bei Bedarf eine tägliche Betreuung nach dem Unterricht vom Lehrter Sportverein (LSV) für Vereinsmitglieder bis 14.00 Uhr angeboten. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt bei Spiel, Sport und Entwicklung der Motorik. Darüber hinaus dürfen Kinder in einem Raum des LSV Hausaufgaben anfertigen.

Die katholische Kirchengemeinde betreibt derzeit in den Räumen unserer Schule montags bis freitags einen Hort mit warmen Mittagessen von jeweils 12.45 bis 16.45 Uhr.

Für das Schuljahr 2024/25 soll die Einrichtung einer offenen Ganztagsschule beantragt werden, da viele Eltern den Wunsch nach einer Ganztagsbetreuung geäußert haben. Dazu liegt ein Konzept vor.

2.3 Räumliche Möglichkeiten

Das Gebäude der St.-Bernward-Schule ist ein Altbau, der an einer mäßig befahrenen Straße zwischen Mehrfamilienhäusern liegt. Das Schulgelände umfasst insgesamt eine Größe von ca. 3.372 qm.

Die Schule verfügt neben den acht Klassenräumen über einen mit vielen Geräten und einem Brennofen ausgestatteten Werkraum, eine Aula, eine Turnhalle (zum LSV gehörig, wird vormittags von der Schule genutzt), einen Computerraum, eine Küche, mehrere Gruppenräume, einen gut ausgestatteten Musikraum und eine mit vielen Büchern und bequemen Sitzmöbeln eingerichtete Schülerbücherei.

3. Lehren und Lernen

3.1 Allgemeines zum Unterricht

Die jeweiligen Klassen- und Fachlehrkräfte nutzen je nach Fach und Thema verschiedene Unterrichtsformen (z.B. Gruppen- und Partnerarbeit) und Methodenvielfalt (z.B. Lernbüffet, Projektarbeit, Tages- und Wochenplan). Aber auch die Schülerinnen und Schüler sollen verschiedene Methoden für die eigene Arbeit kennen lernen und nutzen. [3]
Um der zentralen Bedeutung der Klassenlehrerin in der Grundschule bezüglich der sozialen Prozesse und der Lernentwicklung gerecht werden zu können, soll die Klassenlehrerin in den vier Jahren mit einem deutlichen Anteil der Unterrichtsstunden in ihrer Klasse eingesetzt sein. Ab der 3. Klasse erhöht sich der Stundenanteil der Fachlehrerinnen.

Diese Maßnahme ist Voraussetzung,

  • um die Schülerinnen und Schüler auf die Situation in den weiterführenden Schulen vorzubereiten; aber auch
  • um einen Austausch der Lehrkräfte über die Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen.

Lehrkräfte der Parallelklassen arbeiten zusammen in Bezug auf Unterrichtsinhalte und Materialien.

Seit dem Schuljahr 2006/2007 wurden fortschreitend für alle Fachbereiche auf der Grundlage der neuen Kerncurricula schulinterne Arbeitspläne entwickelt. Diese werden regelmäßig evaluiert und verändert. In den Fachkonferenzen wurden und werden darüber hinaus Möglichkeiten der Leistungsüberprüfung, Aufbau und Anspruchsniveau von Lernzielkontrollen sowie Kriterien der Leistungsbewertung festgelegt.

3.2 Religionsunterricht und christliche Rituale

Der Religionsunterricht hat in der St.-Bernward-Schule einen besonderen Stellenwert. In ihm wird das im Schulleben praktizierte christliche Miteinander thematisch eingebunden. Die Kinder sollen auf der Grundlage von Religion und Glaube zu verantwortlichem Denken und Handeln im täglichen sozialen Umgang befähigt werden.
Dabei legen wir Wert auf ganzheitliche Zugangsweisen wie beispielsweise das Einbinden von Kett-Material und Werkstattarbeit mit handlungsorientiertem Material.
Der Religionsunterricht an der St.-Bernward-Schule wird klassenintern als katholischer Religionsunterricht erteilt. Er umfasst wöchentlich zwei Unterrichtsstunden, die fest im Lehrplan verankert sind.
Der Glaube prägt das Schulleben an unserer Schule. So wird zum Schulbeginn in jeder Klasse gebetet. Christliche Lieder werden zur Vorbereitung auf Gottesdienste gemeinsam in der Aula sowie in der Adventszeit in der Pausenhalle unter dem Adventskranz gesungen.
Zu den wichtigen Festen im Kirchenjahr (z.B. Erntedank, St. Martin, Advent, Weihnachten, Aschermittwoch, Ostern, Schuljahresabschluss) feiern die Schüler in der nahegelegenen St.-Bernward-Kirche gemeinsam Gottesdienste. In Absprache mit dem Pfarrer bereiten die Lehrkräfte zusammen mit den Schülerinnen und Schülern die Gottesdienste vor.
Mit dem Verkauf von Selbstgebasteltem und mittels Spenden unterstützen die Kinder der Schule das Projekt „Comunidade Vida Nova“ in Recife, Brasilien. Pater Benedikt, Sohn der Organistin der St.-Bernward-Gemeinde, hat es aufgrund von Einsatz und Spenden geschafft, Straßenkindern ein „Heim“ zu geben.

3.3 Digitalisierung und Computerunterricht [4]

Im Unterricht der Grundschulen sollen digitale Medien als Werkzeuge eingesetzt werden, um erste Grundfertigkeiten und Grundkenntnisse mit Informatiksystemen zu vermitteln. Anhand altersangemessener Pro-blemstellungen lernen die Kinder die Aufgaben der wichtigsten Systemkomponenten und Funktionen von digitalen Medien kennen und sammeln erste Erfahrungen bei der Nutzung von diesen im Unterricht. Das Erlernen der Bedienung der digitalen Medien ist dabei nicht der Selbstzweck, sondern ergibt sich aus dem Einsatz der Medien zur Lösung konkreter Aufgaben und Probleme.

Die St.-Bernward-Schule verfügt über einen Computerraum mit 14 Rechnern. Die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen haben, durch den Schulvorstand und die Gesamtkonferenz beschlossen, eine Schulstunde Computerunterricht statt einer vierten Sachunterrichtsstunde. Allen Kindern unserer Schule ermöglichen wir so, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erlangen. Darüber hinaus stehen den 2.-4. Klassen jeweils 10 iPads zur Verfügung, die im Unterricht eingesetzt werden können. In jeder Klasse ist eine digitale Tafel angebracht und es steht eine Dokumentenkamera zur Verfügung.

Die konkreten Ziele für den Umgang mit digitalen Medien sehen wie folgt
aus:

Die Schülerinnen und Schüler sollen:

  • Kenntnisse über die Teile des Computers erlangen.
  • den Umgang mit Lernprogrammen und Grafik- sowie Textprogrammen üben.
  • das Internet (Informationen im Internet suchen und weiterverarbeiten, Sicherheitsregeln für die Arbeit im Internet kennen und beachten) nutzen.
  • den Umgang mit einem E-Mail-Programm erlernen.
  • Präsentationen mit dem Programm PowerPoint o.ä. durchführen.
  • mit iPads arbeiten können.

Der Einsatz von digitalen Medien im Unterricht ist ein Entwicklungs-
schwerpunkt unserer Schule.

3.4 Sport und Bewegung

Dem Prinzip des bewegten Lernens folgend, wird neben dem Sportunterricht auf eine aktive Pausengestaltung mit einer großen Auswahl an mobilen Spielgeräten Wert gelegt. Die vielfältigen Pausenspielgeräte sind in einem Container auf dem Schulhof untergebracht und können während der Betreuung und der Pausen genutzt werden.
Darüber hinaus wird das Bewegungsangebot durch die Kooperation mit dem Lehrter Sportverein (LSV) erweitert, der eine sportliche Betreuung nach dem Unterricht anbietet.

Im Schwimmunterricht der Klasse 4 können die Schülerinnen und Schüler die Schwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold erwerben. Unser Minimalziel ist, dass jeder Schüler das Bronzeabzeichen erreicht. Für talentierte Schwimmer werden Übungen für den Junior-Rettungsschwimmer angeboten.

Besondere Angebte:

  • Erwerb der Laufabzeichen 15 min. und 30 m
  • Teilnahme am Lehrter City Lauf
  • Teilnahme am Fußballturnier der katholischen Schulen in Hannover

Ziele:

  • Freude an der Bewegung wecken.
  • Die Gesunderhaltung des Körpers fördern.
  • Erfolgserlebnisse im sportlichen Bereich ermöglichen, aber auch Misserfolgserlebnisse akzeptieren.
  • Den Sozialen Umgang miteinander stärken.
  • Ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln.
  • Sportabzeichen erwerben.
  • Präventionsarbeit auch im Hinblick auf Suchtprävention leisten.

Die St.-Bernward-Schule wurde im Juni 2010 mit dem Zertifikat „Sportfreundliche Schule“ ausgezeichnet. Dieses wurde im Jahr 2012 erneuert und im Jahr 2018 auf Dauer verliehen.

3.5 Musikalische Grundbildung

Die Beschäftigung mit der Musik weckt die kreative Gestaltungslust der Kinder und stärkt ihre soziale Sensibilität durch aufeinander Hören und miteinander Musizieren.

In der St.-Bernward-Schule umfasst der Musikunterricht vor allem die drei Bereiche:

  • Singen und Musizieren
  • Sich Bewegen
  • Hören und Verstehen

Dabei legen wir besonderen Wert auf den handlungsorientierten Ansatz. In den ersten beiden Jahrgängen liegt der Schwerpunkt beim Singen und der rhythmischen Bewegung. In den 3. und 4. Klassen ist das differenzierte Hören wichtiger, Instrumenten- und Komponistenkunde sowie die Notenlehre kommen hinzu.
Die Teilnahme an Schulfesten, Projekten und Gottesdiensten sind Gelegenheiten, gemeinsam zu singen (Lieder für Gottesdienste werden mit Instrumentalbegleitung von Kolleginnen gemeinsam in der Aula geübt) und motiviert die Schülerinnen und Schüler auch in ihrer Freizeit Musik zu machen. Nach Möglichkeit finden Besuche von Kinderkonzerten im Lehrter Forum oder in der Oper Hannover statt. Alle zwei Jahre besucht uns, wenn möglich, das Polizeiorchester Hannover.

Die St. Bernward Schule nahm an dem landesweiten Projekt „Klasse, wir singen“ und an Musikveranstaltungen zum 1000-jährigen Bestehen des Bistums Hildesheim im Jahr 2015 teil.

3.6 Mobilität [5]

Die Mobilität gehört zu den fächerübergreifenden Bildungs- und Erziehungszielen der St.-Bernward-Schule.
In schuleigenen Arbeitsplänen sind die in den Altersstufen zu behandelnden inhaltlichen Schwerpunkten und die Zuordnung der Inhalte zu den verschiedenen Fächern aufgeführt. Dem Sachunterricht kommt dabei eine tragende Rolle zu.

Fest verankert sind das ADAC-Geschicklichkeitsturnier in den 3. und 4. Klassen und die Durchführung der theoretischen und praktischen Radfahrprüfung in der 4. Klasse. Bei allen praktischen Übungen besteht Helmpflicht. Bei der Radfahrprüfung liegt die Übungsstrecke im schulnahen Siedlungsraum, so dass sich die Schüler ständig auf neue Verkehrssituationen einstellen müssen und nicht im geschützten Raum, sondern unter realen Bedingungen üben. Die Durchführung der praktischen Prüfung ist möglich, da bislang immer auf ausreichende Unterstützung von Elternseite zurückgegriffen werden konnte.

Zudem arbeitet die Schule regelmäßig mit der örtlichen Kontaktbeamtin der Polizei in verschiedenen Projekten zusammen.

3.7 Umweltkompetenz

An unserer Schule findet in den Klassen Mülltrennung (Papierkörbe sind gekennzeichnet), Altpapiersammlung und Müllvermeidung statt.

Zudem sollen die Schülerinnen und Schüler für Energiesparmaßnahmen (beispielsweise der Umgang mit Licht und Heizung) im täglichen Schulbetrieb sensibilisiert werden. Darüber wird im Unterricht aufgeklärt und es hängen Erinnerungsschilder in den Klassen. Zusätzlich dazu gibt es Licht- und Heizungsdienste in den Klassen.

Dadurch, dass eine Kollegin an der Schule eine ausgebildete Streuobstpädagogin ist, bietet diese den Kindern der Schule regelmäßig den Besuch der Streuobstwiese in Lehrte an und erarbeitet altersentsprechend verschiedene Themen dazu.
Eine Wetter- und Klima-AG wurde angeboten. Dort haben die Kinder Ideen zum Klimaschutz für die Schule entwickelt und Plakate erstellt.

Ein Umweltkonzept wird momentan erarbeitet.

3.8 Arbeitsgemeinschaften

Bei der Auswahl der Arbeitsgemeinschaften, die für jedes Kind der 3. und 4. Klassen einmal pro Woche klassenübergreifend stattfinden, wird großer Wert daraufgelegt, dass möglichst viele Interessen der Kinder angesprochen werden.
Die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen wählen pro Halbjahr eine AG. Dabei geben sie drei Wünsche an, von denen möglichst der erst- oder Zweitwunsch erfüllt wird.
Bisher konnten u.a. folgende Arbeitsgemeinschaften angeboten werden: Zaubern, Tanz, Theater, Spanisch, Schülerzeitung, Gitarre, Schulchor, heimische Tierwelt, Filzen, Astrid Lindgren, Blockflöten, Ballspiele, Schach, Wetter und Umwelt.
Wenn möglich bieten auch Kooperationspartner, wie der Lehrter Schachverein, Arbeitsgemeinschaften an.

Die St.-Bernward-Schule ist Mitglied im Kooperationsverbund für Hochbegabtenförderung. In diesem Rahmen werden für begabte Schüler Arbeitsgemeinschaften angeboten.

3.9 Förder- und Fordermaßnahmen sowie Inklusion

3.9.1 Allgemeine Förderung und Forderung [6]

Ziel unserer unterrichtlichen Arbeit ist die optimale Förderung der individu-ellen Lernentwicklung. Diese wird auf Lernentwicklungsbögen dokumentiert und regelmäßig mit den Lehrkräften sowie den Eltern besprochen.

Bei Über- oder Unterforderung müssen zunächst alle Möglichkeiten der Binnendifferenzierung genutzt werden, um eine soziale Ausgrenzung zu vermeiden. Offene Unterrichtsformen wie Stationenlernen, Wochenpläne und Lernbuffets kommen den Anforderungsprofilen nahezu aller Schülerinnen und Schüler zugute. Sie bieten häufig hinreichende Möglichkeiten der Differenzierung.
Darüber hinaus fördern Fachlehrkräfte und unsere Förderschullehrerin vor (Klasse 1 und 2) oder nach (Klasse 3 und 4) dem Unterricht einzelne Kinder in Kleingruppen in den Bereichen Mathematik, Lesen, Schreiben und Motorik, wenn dies zeitlich möglich ist.
Wenn sich herausstellt, dass ein Kind eine Lese- und Rechtschreibschwäche hat oder eine Dyskalkulie können Hilfen angeboten oder von den allgemeinen Grundsätzen der Leistungsbewertung abgewichen werden. Darüber entscheidet die Klassenkonferenz.
Bei Schülerinnen und Schülern mit speziellen Lern- oder Verhaltensschwierigkeiten erhalten wir im Rahmen von B & U Unterstützung durch externe Fachkräfte.
Die St.-Bernward-Schule ist Mitglied im Kooperationsverbund für Hochbegabung. Eine Kollegin der Schule ist Ansprechpartnerin für diesen Bereich und nimmt an regelmäßigen Treffen des Verbundes teil.

Für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen bieten wir auch im Rahmen des Kooperationsverbundes für Hochbegabung zusätzliche Maßnahmen an:

  • Angebot besonderer Arbeitsgemeinschaften (vom Kooperationsverbund für Hochbegabung/ Schach) und Teilnahme an regionalen und überregionalen Turnieren
  • Beteiligung an besonderen Wettbewerben (z.B. Mathematikolympiade)
  • Beteiligung am Kooperationsverbund Hochbegabtenförderung
  • Überspringen einer Jahrgangsstufe
  • Vorzeitige Einschulung
  • Angebot von Forderheften und -material

3.9.2 Inklusion

Für Kinder, die trotz Förderung in einem Bereich (Lernen, Sozial- Emotional, Geistige Entwicklung, Sprache) weiterhin Schwierigkeiten haben, werden zunächst in Zusammenarbeit mit unserer Förderschullehrerin Förderpläne geschrieben, die mit den Eltern besprochen werden. Falls die Probleme sich nicht bessern und eine Teilhabe kaum mehr möglich ist, kann ein sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf in dem jeweiligen Bereich festgestellt werden. Dadurch erhalten diese Kinder individuelle Hilfen und werden teilweise anders beschult, indem sie beispielsweise andere Ziele erreichen müssen.

Das Kollegium hat eine insgesamt sechstägige schulinterne Fortbildung zu dem Thema Inklusion gehabt. Nach wie vor ist der Umgang mit der Inklusion, Förderung, Forderung und Differenzierung ein Entwicklungsschwerpunkt, mit dem wir uns beschäftigen.

3.9.3 Förderung der Lesekompetenz [7]

Kinder sollen zum Lesen motiviert und ihre Lesefähigkeit gesteigert werden. Neben den Leseübungen in den Klassen werden zusätzliche lesefördernde Maßnahmen durchgeführt.

Die Schule verfügt über eine Bücherei, das Eulennest, das im Jahr 2015 neu gestaltet wurde. Das Leseangebot umfasst Bilderbücher, Kinderromane und Sachbücher (ca. 1.100 Bücher). Eltern organisieren jeden Donnerstag in der ersten großen Pause die Ausleihe. Außerhalb der Ausleihzeit wird das Eulennest von allen Klassen im Rahmen des Deutsch- oder Sachunterrichts für gemeinsame Lesestunden oder zum Nachschlagen unterrichtsrelevanter Sachverhalte genutzt.

Darüber hinaus kommen „Leseeltern“ einmal wöchentlich in die Schule und lesen mit leistungshomogenen Kleingruppen der zweiten Klassen. Schülerinnen und Schüler unserer Schule nutzen das Leseförderprogramm „Antolin“, ein motivierendes Bücherquiz. Hier können sie ihr Bücherwissen beweisen. Erste Erfolge erfahren unsere Schulanfänger beim Vorlesen in der Kindertagesstätte. Jährlich wird ein Lesewettbewerb von den Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Klassen ausgetragen.
Die Lesemotivation wird auch gesteigert durch Lesenächte, Autorenlesungen und die Teilnahme am „Tag des Vorlesens“.

3.10 Vertretungsunterricht [8]

Bei kurzfristigen Erkrankungen und Beurlaubungen von Lehrkräften greifen folgende Maßnahmen:

  • Auflösung von Doppelbesetzungen
  • Zusammenlegung von Klassen
  • Aufteilung der Schülerinnen und Schüler auf andere Klassen
  • Mehrarbeit von teilzeitbeschäftigten Lehrkräften
  • Einsatz von pädagogischen Mitarbeiterinnen [9]

Zurzeit verfügt die Schule über vier pädagogische Mitarbeiterinnen, von denen zwei im Vertretungsunterricht eingesetzt werden können.
Im Regelfall wird auf vorbereitete aktuelle Materialien der Fachlehrkraft zurückgegriffen. Wenn dies nicht möglich ist, stellt die Parallelkollegin Material zur Verfügung oder die Schülerinnen und Schüler arbeiten in eigenen Heften.

3.11 Hausaufgaben [10]

Laut Hausaufgabenerlass (RdErl. d. MK v. 12.09.2019 – 36-82 100) sollen Hausaufgaben aus dem Unterricht erwachsen und diesen ergänzen.
Grundschülerinnen und Grundschüler sollten höchstens 30 Minuten zur Erstellung von Hausaufgaben aufwenden. Wenn eine Schülerin oder ein Schüler an einer Aufgabe so interessiert ist, dass sie oder er noch daran weiterarbeiten möchte, ist natürlich eine Ausnahme möglich. Von Freitag zum folgenden Montag und über Ferienzeiten werden in Grundschulen keine Hausaufgaben gestellt.
Die Lehrkräfte der verschiedenen Fächer sprechen sich über den Umfang der Aufgaben ab. Auf die einzelnen Schülerinnen und Schüler mit ihren Stärken und Schwächen wird bei den Hausaufgaben eingegangen.
Die Hausaufgaben werden von den Kindern täglich in den Schulplaner der St.-Bernward-Schule eingetragen. In diesem können auch vergessene Hausaufgaben vermerkt und mit den Eltern kommuniziert werden.

4. Soziale Kompetenz und Gesundheitsbewusstsein

Voraussetzung für ein friedliches, aggressionsfreies, von Toleranz gepräg-tes Miteinander ist es, die soziale Kompetenz unserer Schülerinnen und Schüler zu entwickeln bzw. zu stärken. Auch die eigene körperliche und mentale Gesundheit ist wichtig, um sich wohlzufühlen und gut lernen zu können. Um dies zu fördern, gibt es verschiedene Möglichkeiten und Angebote.

4.1 Gemeinsame Aktionen

Viele unterrichtsbegleitende und außerschulische Maßnahmen, die der Förderung der Klassengemeinschaft, dem Lernklima und dem sozialen Miteinander dienen, sind bereits Tradition (siehe auch Punkt 5: Feste, Ausflüge und Exkursionen):

  • Spielnachmittage
  • themenbezogene Aktionstage (z.B. Getreide – Tag, Besuch der Streuobstwiese)
  • gemeinsame Feste (z.B. Weihnachtsfeiern)
  • Ausflüge, Theaterbesuche
  • Klassenfahrten im 4. Schuljahr
  • Besuch außerschulischer Lernorte
  • alle zwei Jahre eine Projektwoche

4.2 Pausengestaltung

Die Kinder der St.-Bernward-Schule haben zwei große Pausen (die Erstklässlerinnen und -klässler haben drei große Pausen), in denen sie sich auf dem Schulhof bewegen und dort spielen können. Für die Pausen gibt es dort einen Container mit vielfältigen Pausenspielen, einen Sandkasten, Klettermöglichkeiten, eine Rutsche und verschiedene Sitzmöglichkeiten. Beaufsichtigt werden die Schülerinnen und Schüler von einer Lehrkraft.
Bei Regen bleiben die Kinder in ihren Klassenräumen. Wie auch in den kleinen Pausen gibt es dafür Spielmaterial (Kappla-Steine, Magnetspiele, Gesellschaftsspiele…) und Bücher in den Räumen.

4.3 Beteiligung der Schülerinnen und Schüler

Die Schülerinnen und Schüler der St.-Bernward-Schule sollen in den
Schulprozess mit einbezogen werden.
Dazu werden von den einzelnen Klassen zum Beginn des Schuljahres Klassensprecherinnen und Klassensprecher gewählt, die auch den Schülerrat bilden. Dieser trifft sich regelmäßig nach dem Unterricht, um über Projekte und Anliegen, Beschwerden sowie Wünsche der Klassen zu sprechen. Die Schulleiterin ist bei diesen Treffen auf Wunsch dabei, hört den Kindern zu und informiert diese über wichtige Angelegenheiten der Schule. Die Klassensprecherinnen und Klassensprecher erhalten in der Klasse Zeit, um die anderen Kinder über die Besprechungen des Schülerrates zu informieren.

4.4 Klasse 2000

Seit dem Schuljahr 2011/12 wird Gesundheitsförderung und Prävention in der St.-Bernward-Schule mit dem Programm Klasse 2000 durchgeführt. Mit Klasse 2000 und seiner Symbolfigur KLARO erfahren die Kinder, wassie selbst tun können, damit es ihnen gut geht und sie sich wohlfühlen.
Frühzeitig und kontinuierlich von Klasse 1 bis 4 lernen die Kinder mit Klasse 2000 das 1×1 des gesunden Lebens. Lehrkräfte und speziell geschulte Gesundheitsförderinnen und -förderer gestalten rund 15 Klasse 2000-Stunden pro Schuljahr zu den wichtigsten Gesundheits- und Lebenskompetenzen. So entwickeln Kinder Kenntnisse, Haltungen und Fertigkeiten, mit denen sie ihren Alltag so bewältigen können, dass sie gestärkt werden, sich wohlfühlen und gesund bleiben.

Ziele [11]

  • Kindern ist es wichtig, gesund zu sein und sie sind überzeugt, selbst etwas dafür tun zu können.
  • Kinder kennen ihren Körper und wissen, was sie tun können, damit er gesund bleibt und sie sich wohl fühlen.
  • Kinder besitzen wichtige Lebenskompetenzen: z.B. mit Gefühlen und Stress umgehen, mit anderen kooperieren, Konflikte lösen und kritisch denken.

Themen [12]

  • Gesund essen & trinken
  • Bewegen & entspannen
  • Sich selbst mögen & Freunde haben
  • Probleme & Konflikte lösen
  • Kritisch denken & Nein sagen

 

4.5 Umgang mit Konflikten und Gewaltprävention

Ein gewaltfreies Miteinander ist Grundvoraussetzung für den Umgang miteinander und das Lernen in der Schule.
Schul- und Klassenregeln werden regelmäßig in jeder Klasse besprochen und hängen aus. Die Kinder kennen die Schulordnung. Bei Streitigkeiten sollen die Kinder zunächst versuchen, es alleine zu klären, erhalten aber bei Bedarf natürlich Unterstützung von einer Lehrkraft. Wer sich nicht an die Regeln hält, spricht zunächst mit der jeweiligen Lehrkraft, die zuständig ist. Es wird versucht, das Problem zu lösen und eine Einsicht zu erzielen. Wenn dies nicht hilft, wird die Schulleiterin hinzugezogen und evtl. ein Gespräch mit den Eltern geführt. Als letzte Maßnahme wird eine Klassenkonferenz mit Erziehungsmitteln oder Ordnungsmaßnahmen als Konsequenz durchgeführt.

Die örtliche Kontaktbeamtin der Polizei bietet allen Klassenstufen altersangemessene Projekte zum Thema Gewaltprävention an. Darüber hinaus ist regelmäßig (möglichst alle zwei Jahre) das Polizeiorchester Hannover zu Besuch und erarbeitet mit den Kindern der 3. und 4. Klassen etwas zum Thema „Mobbing“.

Auch Klasse 2000 stellt zu diesem Thema Unterrichtsmodule zur Verfügung.

4.6 Gesunde Ernährung

In allen Jahrgängen soll das Thema „Gesunde Ernährung“ theoretisch (altersgemäß) behandelt und durch praktische Arbeit unterstützt werden. Das Thema Ernährung ist immer wieder Bestandteil des Programms Klasse 2000.
Für den Schulvormittag sollen die Kinder ein gesundes, zuckerfreies Frühstück mitbringen. Dies wird mit den Eltern auf dem Elternabend vor der Einschulung besprochen. Außerdem sollen sie ausreichend zuckerfreie Getränke dabeihaben.

5. Feste, Ausflüge und Exkursionen

5.1 Einschulung

Vor den Sommerferien werden die zukünftigen Erstklässlerinnen und Erstklässler zu einer Schnupperstunde in die Schule und zum Schulfest eingeladen. Ebenfalls noch vor den Sommerferien findet für die Eltern der Schulanfängerinnen und -anfänger eine Informationsveranstaltung statt, auf der sie die Klassenlehrkräfte kennen lernen und wichtige Informationen zum Ablauf der Einschulungsfeier erhalten. Darüber hinaus bekommen sie eine Liste der zu beschaffenden Unterrichtsmaterialien.
Am Einschulungstag findet zunächst auf dem Schulhof oder in der Turnhalle ein Wortgottesdienst statt, der von Kindern der 3. Klassen gestaltet wird und in dem die Erstklässlerinnen und Erstklässler einen Segen zur Einschulung erhalten. Darauf folgt eine kurze Ansprache und anschließend erleben die neuen Schülerinnen und Schüler ihre erste Unterrichtsstunde. In dieser Zeit werden die Eltern durch die Eltern der 2. Klassen bewirtet. Zum Schluss werden die Schultüten der Kinder vom „Schultütenbaum“ geholt und überreicht.
Damit die Erstklässlerinnen und Erstklässler gut in der Schule ankommen, werden ihnen Kinder aus den 3. Klassen als Paten an die Seite gestellt.

 

5.2 Schulfest

Am Dienstag vor den Sommerferien findet jährlich ein Schulfest statt. Das Schulfest wird organisiert und durchgeführt vom Schulelternrat, dem Förderverein, dem Kollegium und den Schülerinnen und Schülern. Es gibt etwas zu essen und zu trinken und verschiedene Klassenspiele.

5.3 St. Martin

Rund um den 11. November wird bei uns in der Schule der Tag des heiligen Martins gefeiert. Nach einem Gottesdienst in der Kirche folgt ein Laternenumzug mit Pferd, Musik und Laternen zur Schule. Dort gibt es u.a. Martinsbrezeln, Hot Dogs und Suppe. Organisiert wird das Ganze vom Schulelternrat, dem Förderverein und dem Kollegium.

5.4 Rosenmontag

Am Rosenmontag wird kostümiert Karneval gefeiert. Zunächst wird mit den Klassenlehrkräften in den einzelnen Klassenräumen gefeiert. Zwischendurch kann ein aufgebauter Parcours in der Turnhalle genutzt werden. An dem Tag ist der Schulvormittag nicht zuckerfrei.

5.5 Feiern zur Adventszeit

In der Woche vor dem ersten Advent findet ein Projekttag statt, der der Ausschmückung der Klassenräume, der Pausenhalle und der Flure dient.
An allen Adventsmontagen finden in der Pausenhalle unter dem Adventskranz kleine Feiern statt, die von einzelnen Klassen gestaltet werden und wo gemeinsam gesungen wird.

Die einzelnen Klassen veranstalten oft gemeinsam mit den Familien Weihnachtsfeiern.

5.6 Schultheater

Die St.-Bernward-Schule hat ein Abonnement bei der Theaterproduktion Nimmerland. Diese schlägt uns jährlich mehrere Theaterstücke vor, von denen wir eines auswählen. Dieses wird bei uns in der Schule in der Aula für alle Kinder aufgeführt.
Auch im Forum Lehrte sehen wir uns regelmäßig Theaterstücke an.

5.7 Besuch des Hildesheimer Doms

Die Kinder der 3. und 4. Klassen besuchen einmal während ihrer Schulzeit den Hildesheimer Dom. Dort feiern sie einen Gottesdienst, haben eine Domführung und sehen sich das Diözesanmuseum an.

5.8 Besuch des Freizeitparks Sottrum und weitere Ausflüge

Alle 4 Jahre fahren wir mit allen Kindern der Schule in den Freizeitpark Sottrum.
Weitere Ausflüge werden u.a. zu folgenden Zielen unternommen: Zoo Hannover, Wisentgehege Springe, Phaeno Wolfsburg, Sprengelmuseum Hannover. Wenn möglich fahren wir mit dem Zug und Bahnen zu unseren Zielen.

6. Lehrerprofessionalität und Zusammenarbeit im Kollegium

6.1 Einführung neuer Lehrkräfte

Alle an der Schule tätigen Lehrkräfte setzen sich aktiv für die Umsetzung von Leitbild und Schulprogramm ein. Alle neu an der Schule eingesetzten Lehrkräfte erhalten nach einem Kennlerngespräch mit der Schulleitung und der Personalvertretung, einem Rundgang und einer Vorstellungsrunde eine Mappe mit den für die St.-Bernward-Schule wichtigsten Unterlagen.

 

6.2 Fortbildungen [13]

Gemeinsame Fortbildungsschwerpunkte im Kollegium gab und gibt es u.a. in den Bereichen:

  • Schule in Bewegung
  • Musik „Klasse wir singen“
  • Methodenkonzept
  • Unterrichtsqualität
  • Kunst im Rahmen der Projektwoche „Kunst in der Schule“
  • Naturwissenschaftliche Experimente im Unterricht
  • Elternarbeit
  • Lehrergesundheit
  • Inklusion
  • Erste Hilfe
  • Brandschutz

Fortbildungsschwerpunkte für das gesamte Kollegium ergeben sich aus
den Entwicklungsschwerpunkten und -zielen.

Individuelle Fortbildungswünsche können bei der Schulleitung eingereicht werden.

Ziel ist es, dass jede Lehrkraft im Schuljahresverlauf an verschiedenen Fortbildungsmaßnahmen teilnimmt. Zudem soll im Rahmen von Dienstbesprechungen oder Fachkonferenzen das neu erworbene Wissen an das Kollegium weitergegeben werden.

6.3 Zusammenarbeit im Kollegium

Das Kollegium der St.-Bernward-Schule arbeitet vertrauensvoll zusammen.
Jeden Mittwochnachmittag werden Dienstbesprechungen, Konferenzen u.ä. durchgeführt, in denen geplant, sich ausgetauscht und informiert wird. Die Lehrkräfte empfinden diesen gemeinsamen Nachmittag als sehr positiv für ihre Arbeit in der Schule.
Zu den Besprechungen und Konferenzen [14] gehören allgemeine Dienstbesprechungen, pädagogische Dienstbesprechungen, Fachkonferenzen, Gesamtkonferenzen, Schulvorstandssitzungen und Teamarbeit. Auch Fortbildungen werden möglichst auf den Mittwochnachmittag gelegt.
Während der Teamarbeit werden Stoffverteilungspläne von den Parallelkolleginnen für jedes Halbjahr erstellt und der Unterricht gemeinsam geplant. Bei den pädagogischen Dienstbesprechungen tauschen sich Klassenlehrkräfte und Fachlehrkräfte über die Kinder einer Klasse aus und besprechen die Leistungen sowie das Verhalten der Schülerinnen und Schüler. Die Ergebnisse werden auf individuellen Lernentwicklungsbögen eingetragen.

7. Zusammenarbeit mit Eltern und Kooperationen

7.1 Zusammenarbeit mit Eltern und Elterngespräche

Mit Hilfe der Eltern sind viele Aktivitäten, die unser Schulleben prägen und bereichern, durchführbar.
Die Lehrkräfte führen regelmäßig Gespräche mit den Eltern. Im November finden Elternsprechtage statt, bei denen die Lernentwicklung, Leistungen und das Verhalten des jeweiligen Kindes besprochen werden. Darüber hinaus werden um Ostern herum weitere Gesprächstermine auf Wunsch angeboten. Zusätzlich sind alle Lehrkräfte bei Bedarf gesprächsbereit und per Mail zu erreichen.
Mit der Schulleitung können ebenfalls Gesprächstermine per Mail oder über das Sekretariat vereinbart werden, wenn etwas anliegt.

7.1.1 Unterstützung bei Festen und Feiern

Einschulungsfeier
Eltern bereiten den „Zuckertütenbaum“ vor, bewirten die Eltern der Schulanfänger auf dem Schulhof und stehen als Ansprechpartnerinnen und -partner für Fragen der neuen Eltern zur Verfügung.

Laternenumzug zum St.-Martins-Tag
Mit aktiver Hilfe der Eltern gelingt das Basteln der Laternen. Am Martinstag  sichern die Eltern den Weg des Laternenumzugs. Eltern sorgen im Anschluss an den Umzug für das leibliche Wohl.

Adventszeit
Eltern unterstützen uns bei der adventlichen Gestaltung des Schulgebäudes und der Klassenräume, u.a. binden sie einen Adventskranz für die Pausenhalle. Elternhilfe erfahren wir auch bei der Vorbereitung und Durchführung der klasseninternen Weihnachtsfeiern (Basteln, Backen mit den Kindern).

Schulfeste
Bei Schulfesten sind die Eltern in hohem Maße an Planung und Durchführung beteiligt. Beim Schuljahresabschlussfest sorgen die Eltern für das leibliche Wohl und bieten seit dem Jahr 2015 Spielaktivitäten an.

7.1.2 Unterstützung im Schulalltag und bei unterrichtsbegleitenden Aktivitäten

Leseeltern und Schulbücherei „Eulennest“
In den zweiten Klassen lesen Eltern einmal wöchentlich mit Leistungshomogenen Kleingruppen.
Immer donnerstags in der ersten großen Pause können sich die Kinder der Schule Bücher in der Schulbücherei „Eulennest“ ausleihen. Die Ausleihe und alles, was damit zu tun hat, wird von Eltern organisiert.

Sportliche Aktivitäten
Bei vielen Sportveranstaltungen, die schulintern oder auch schulübergreifend durchgeführt werden, wie z.B. bei der Radfahrprüfung, bei Schach- und Fußballturnieren, helfen Eltern bei der Durchführung.

 

7.2 Der Förderverein der St.-Bernward-Schule

Im April 2001 wurde auf Initiative engagierter Eltern der gemeinnützige Förderverein der St.-Bernward-Schule gegründet.

Ziele des Vereins sind die Interessenvertretung der Schule nach außen, sowie die ideelle und materielle Unterstützung der schulischen Arbeit.
Mittlerweile gehören Aktionen, wie zum Beispiel ein Filmabend für die Kinder und die Mitorganisation des Schulfestes sowie des St. Martinfestes, zum festen Bestandteil des Schuljahres.
Diese Veranstaltungen erlaubten und erlauben durch die eingenommenen Spenden, die Schule in verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel beim Projekt „Kunst in der Schule“, beim Zirkusprojekt sowie beim Ausflug nach Sottrum, finanziell zu unterstützen. Darüber hinaus konnte u.a. ein Container mit Pausenspielen vom Förderverein angeschafft werden.

7.3 Kooperationen

7.3.1 Kooperation mit den Kindergärten

Für die Kinder soll der Übergang vom Kindergarten in die Schule möglichst fließend erfolgen. Deshalb wurde mit der Kita St.-Bernward eine Koopera-tionsvereinbarung getroffen. Aber auch zu allen anderen Kitas besteht regelmäßiger Kontakt.
Zu der Kooperation gehört, dass die Kindergartenkinder, die eingeschult werden, die Schule besuchen und u.a. am Unterricht der 1. Klassen teilnehmen. Außerdem besuchen die Erstklässler der St.-Bernward-Schule den St.-Bernward-Kindergarten, um den Kindern dort etwas vorzulesen.
Die Kolleginnen der Schule und die Erzieherinnen der Kindergärten tauschen sich regelmäßig in pädagogischen Dienstbesprechungen über die Kinder aus.

7.3.2 Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde St. Bernward

Wir feiern regelmäßig im Kirchenjahr Schulgottesdienste, zu denen die Gemeinde immer herzlich eingeladen ist.

Wir unterstützen das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen kirchlichen Gruppen (Kinderkirche, Ministrantengruppe, Pfadfinder, „Bernward-Band“), indem wir diese in unser Schulleben mit aufnehmen. Beispielsweise bieten die Pfadfinder zu St.-Martin Stockbrot an und die „Bernward-Band“ tritt in Gottesdiensten auf.

Am jährlichen Gemeindefest nehmen wir als Schule aktiv teil.

Unter der Regie der Pfarrgemeinde kann in unserem Schulgebäude eine Hortbetreuung angeboten werden.

7.3.3 Katholischer Schulverbund Hannover

Die St.-Bernward-Schule arbeitet im Rahmen dieses Verbundes eng zu-sammen mit den katholischen Grundschulen aus Hannover, mit der Lud-wig-Windthorst-Schule und mit dem St.-Ursula-Gymnasium. Es finden in dem katholischen Schulverbund regelmäßige Treffen statt.
Darüber hinaus besuchen die vierten Klassen die Ludwig-Windthorst-Schule und das St.-Ursula-Gymnasium an einem Schulvormittag, um diese als weiterführende Schulen kennen zu lernen.

Mit diesen Schulen wurde im Frühjahr 2010 zudem ein Kooperationsvertrag geschlossen werden.

7.3.4 Kooperation mit dem Lehrter Sportverein (LSV)

Mit dem Lehrter Sportverein (LSV) besteht seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit. Er hat neben der St.-Bernward-Schule u.a. seine Büroräume und eine Turnhalle, die wir als Schule im Vormittagsbereich nutzen. Teilweise werden Parcours von beiden Seiten aufgebaut, die dann von der Schule und dem LSV genutzt werden können.

Nach Schulschluss bietet der LSV eine Betreuung mit sportlichen Aktivitäten und Bewegungsmöglichkeiten für Vereinsmitglieder bis 14.00 Uhr an. Das selbständige Erledigen von Hausaufgaben ist ebenfalls möglich.

Einmal jährlich organisiert der LSV den Lehrter City Lauf, an dem die Schülerinnen und Schüler der St.-Bernward-Schule teilnehmen.

7.3.5 Kooperation mit dem Schachklub Lehrte

Eine weitere Kooperation besteht mit dem Schachklub Lehrte. Dieser bietet einmal wöchentlich eine Schach-AG in der Schule an. Darüber hinaus organisiert er Schachturniere, an denen auch Schülerinnen und Schüler der St.-Bernward-Schule teilnehmen.

8. Evaluation

Eine externe Evaluation soll regelmäßig durchgeführt werden. Im Mai 2009 fand die erste Befragung nach SEIS statt. Die Ergebnisse wurden bis zum Ende des Jahres 2010 ausgewertet und anschließend umgesetzt.
Eine zweite Umfrage wurde 2015 durchgeführt und den Mitgliedern der Gesamtkonferenz und des Schulvorstands vorgestellt.

Das am 23. September 2009 beschlossene Schulprogramm wird regelmäßig schulintern durch Gesamtkonferenz und Schulvorstand überprüft und überarbeitet.
Eine erste ausführliche Evaluation fand am 29. September 2010 statt. Eine zweite Evaluation erfolgte im September 2016. Die dritte Evaluation wurde 2023 mit der Einführung eines neuen Leitbildes durchgeführt.

9. Entwicklungsziele und -schwerpunkte

Mit der Einführung der digitalen Tafeln und der I-Pads ist das Ziel, diese im Unterricht konstruktiv einsetzen zu können. Einzelne Lehrerinnen haben schon an Fortbildungen teilgenommen und ihr Wissen weitergegeben. Jedoch soll im laufenden Schuljahr noch eine Fortbildung zum Thema „Einsatz von digitalen Medien im Unterricht“ für das gesamte Kollegium stattfinden.

Die St.-Bernward-Schule soll zum Schuljahr 2024/25 eine offene Ganztagsschule werden. Dafür wurde ein Konzept erstellt, alle Gremien informiert und Gespräche mit dem RLSB, der Stadt Lehrte und dem LSV geführt. Eine Begehung mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Lehrte zwecks der Räumlichkeiten und der Erbauung einer Mensa wurde durchgeführt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei der Forder- und Förderung sowie der Inklusion. Hierbei geht es darum, weiterhin Anregungen, Materialien und Methoden zu bekommen und zu erlernen, um die Herausforderung des Förderns, Forderns, der Inklusion und der Differenzierung zu bestehen.

[2] Siehe Betreuungskonzept der St.-Bernward-Schule

[3] Siehe Methodenkonzept der St.-Bernward-Schule

[4] Siehe Medienkonzept der St.-Bernward-Schule

[5] Siehe Mobilitätskonzept der St.-Bernward-Schule

[6] Siehe Förder- und Forderkonzept der St.-Bernward-Schule

[7] Siehe Lesekonzept der St.-Bernward-Schule

[8] Siehe Vertretungskonzept der St.-Bernward-Schule

[9] „Mitarbeiterinnen“ beinhaltet im Folgenden immer „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“.

[10] Siehe Hausaufgabenkonzept der St.-Bernward-Schule

[11] Vgl. http://www.klasse2000.de/das-programm/gesundheitsfoerderung-und-praevention.html

[12] http://www.klasse2000.de/das-programm/gesundheitsfoerderung-und-praevention.html

[13] Siehe Fortbildungskonzept der St.-Bernward-Schule

[14] Siehe Konferenzordnung der St.-Bernward-Schule

Wichtige Termine

  • 22. April 2024 26. April 2024: Klassenfahrt Klasse 4
  • 1. Mai 2024: Tag der Arbeit
  • 9. Mai 2024: Christi Himmelfahrt
  • 10. Mai 2024: Schulfrei
  • 19. Mai 2024 20. Mai 2024: Pfingsten
  • 21. Mai 2024: Pfingstferien
  • 5. Juni 2024 6. Juni 2024: Murmiland Kita
  • 11. Juni 2024: Planetarium
  • 12. Juni 2024: Zeugniskonferenzen
  • 17. Juni 2024: ADAC-Turnier
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