Schulprogramm

1.         Die St.-Bernward-Schule

2.         Organisatorisches

2.1       Unterrichtszeiten

2.2       Vertretungsunterricht

2.3       Nachschulische Betreuung

3.         Pädagogische Konzepte

3.1.      Grundsätze für den Unterricht

3.2.      Unterrichtsprinzipien

3.2.1.   Allgemeines

3.2.2.   Soziale Kompetenz

3.2.2.1 Klasse 2000

3.2.2.2 Gewaltprävention durch die Polizei

3.2.2.3 Medienkompetenz

3.2.2.4 Umweltkompetenz

3.3        Fördermaßnahmen

3.3.1     Allgemeine Förderung

3.3.2     Förderung der Lesekompetenz

4.          Spezielle Gewichtung in
             der unterrichtlichen Arbeit

4.1        Religionsunterricht

4.2        Computerunterricht

4.3        Sport und Bewegung

4.4        Musikalische Grundausbildung

4.5        Mobilität

4.6        Arbeitsgemeinschaften

4.7        Gesunde Ernährung

5.          Lehrerprofessionalität

5.1        Einführung neuer Lehrkräfte

5.2        Fortbildung

6.          Zusammenarbeit und Kooperationen

6.1        Zusammenarbeit mit Eltern

6.1.1     Unterstützung bei Festen und Feiern

6.1.2     Unterstützung bei
              unterrichtsbegleitenden Aktivitäten

6.1.3     Der Förderverein der
              St.-Bernward-Schule

6.2        Kooperation mit den Kindergärten

6.3        Zusammenarbeit mit der
              Kirchengemeinde St. Bernward

6.4        Katholischer Schulverbund
              Hannover

7.          Evaluation

1. Die St.-Bernward-Schule

Die St.-Bernward-Schule ist eine katholische Angebotsschule, die auf eine lange Tradition zurückblickt. Im Jahre 1895 ging sie in öffentliche Trägerschaft der Stadt Lehrte über.

Laut Schulgesetz können bis zu 30% nicht-katholische Kinder aufgenommen werden. Die Eltern dieser Schüler [1] müssen sich aber verpflichten, ihre Kinder am katholischen Religionsunterricht und allen religiösen Festen teilnehmen zu lassen.

Zum Einzugsbereich der Schule gehören die gesamte Kernstadt Lehrte, die Ortsteile Ahlten, Aligse, Kolshorn, Steinwedel und Ilten. Letzterer ist zwar Ortsteil der Stadt Sehnde, gehört aber zur katholischen Gemeinde St.-Bernward in Lehrte.

Die Schule verfügt neben den Klassenräumen über einen Werkraum, eine Aula, eine Turnhalle, einen Computerraum, eine Küche und eine Schülerbücherei.

St.-Bernward-Schule
Feldstr. 27
31275 Lehrte

Tel. 05132 52453
Fax 05132-837517

E-Mail: kontakt@st-bernward-schule.de
Homepage: www.st-bernward-schule.de

2. Organisatorisches und Schulalltag

2.1 Unterrichtszeiten

Die St.-Bernward-Schule ist eine „Verlässliche Grundschule“, d.h., dass die Schüler täglich von 7.45 bis 12.45 Uhr in der Schule verbleiben können.

Klassen 1 und 2:
Betreuung von 7.45 bis 8.35 Uhr
Unterricht bis 12.45 Uhr

Klassen 3 und 4:
Unterrichtszeit von 7.45 bis 12.15 Uhr
Betreuung bis 12.45 Uhr

 

2.2 Vertretungsunterricht [2]

Bei kurzfristigen Erkrankungen und Beurlaubungen von Lehrkräften greifen folgende Maßnahmen:

  • Auflösung von Doppelbesetzungen
  • Zusammenlegung von Klassen
  • Aufteilung der Schüler auf andere Klassen
  • Mehrarbeit von teilzeitbeschäftigten Lehrkräften
  • Einsatz von pädagogischen Mitarbeiterinnen [3]

Zurzeit verfügt die Schule über fünf pädagogische Mitarbeiterinnen, von denen drei aufgrund ihrer Ausbildung im Vertretungsunterricht eingesetzt werden können. Da diese Mitarbeiterinnen auch die Betreuung im Rahmen der verlässlichen Grundschule leiten, kennen sie die Schüler namentlich und sind mit Erziehungszielen, Ritualen, Klassenregeln etc. sehr vertraut.

Im Regelfall wird auf vorbereitete aktuelle Materialien der Fachlehrkraft zurückgegriffen. Wenn dies nicht möglich ist, stellt die Parallelkollegin Material zur Verfügung oder die Schüler arbeiten in eigenen Heften.

Nachschulische Betreuung

Zurzeit wird bei Bedarf eine Betreuung bis 13.30 Uhr (Montag/Freitag) bzw. bis 14.00 Uhr (Dienstag-Donnerstag) angeboten. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt in Zusammenarbeit mit dem Lehrter Sportverein auf Spiel, Sport und Entwicklung der Motorik. Darüber hinaus dürfen Kinder in einem Raum des LSV Hausaufgaben anfertigen.

Die katholische Kirchengemeinde betreibt derzeit in den Räumen unserer Schule montags bis freitags einen Hort von jeweils 12.45 Uhr bis 17.00 Uhr.

3. Pädagogische Konzepte

3.1  Grundsätze für den Unterricht

Die St.-Bernward-Schule ist eine staatliche Grundschule. Das Ziel ist die Vermittlung von Grundkenntnissen, Grundfertigkeiten und Kulturtechniken gemäß vorgegebener Kerncurricula. Basis unserer gesamten Unterrichts- und Erziehungsarbeit ist die Orientierung am christlichen Menschenbild.

Konkret bedeutet dies:

  • Wir ermöglichen unseren Schülern eine positive Selbsterfahrung und stärken ihre Gefühle für den eigenen Wert.
  • Wir fördern Fähigkeiten und Begabungen und unterstützen Schüler, die Hilfe benötigen.
  • Wir fordern respektvollen Umgang miteinander. Hierzu wurde mit den Schülern eine Schulordnung erarbeitet.
  • Wir geben den Kindern im Schulalltag durch Rituale verlässliche Rah-menbedingungen für ihren Lernprozess.
  • Wir setzen Akzente und Höhepunkte durch Feste und Feiern.
  • Wir gestalten mit unseren Schülern Gottesdienste im Kirchenjahr.

 

3.2 Unterrichtsprinzipien

3.2.1 Allgemeines

Die jeweiligen Klassen- und Fachlehrer [4] nutzen je nach Fach und Thema verschiedene Unterrichtsformen (z.B. Gruppen- und Partnerarbeit) und Methodenvielfalt (z.B. Lernbüffet, Projektarbeit, Tages- und Wochenplan).

Um der zentralen Bedeutung des Klassenlehrers in der Grundschule bezüglich der sozialen Prozesse und der Lernentwicklung gerecht werden zu können, soll der Klassenlehrer in den vier Jahren mit einem deutlichen Anteil der Unterrichtsstunden in seiner Klasse eingesetzt sein. Ab der 3. Klasse erhöht sich der Stundenanteil der Fachlehrer. Diese Maßnahme ist Voraussetzung,

  • um die Schüler auf die Situation in den weiterführenden Schulen vorzu-bereiten; aber auch
  • um einen Austausch der Kolleginnen über die Schüler zu ermöglichen.

Lehrkräfte der Parallelklassen arbeiten zusammen in Bezug auf Unterrichtsinhalte und Materialien.

Viele unterrichtsbegleitende und außerschulische Maßnahmen, die der Förderung der Klassengemeinschaft und damit auch dem Lernklima dienen, sind bereits Tradition:

  • Spielnachmittage
  • themenbezogene Aktionstage (z.B. Getreide-Tag)
  • gemeinsame Feste (z.B. Weihnachtsfeiern)
  • Ausflüge, Theaterbesuche
  • Besuch außerschulischer Lernorte
  • eine Projektwoche alle zwei Jahre

 

3.2.2 Soziale Kompetenz

Voraussetzung für ein friedliches, aggressionsfreies, von Toleranz geprägtes Miteinander ist es, die soziale Kompetenz unserer Schüler zu entwickeln bzw. zu stärken. 

 

3.2.2.1 Klasse 2000

Seit dem Schuljahr 2011/12 wird Gesundheitsförderung und Prävention in der St.-Bernward-Schule mit dem Programm Klasse2000 durchgeführt. Mit Klasse2000 und seiner Symbolfigur KLARO erfahren die Kinder, was sie selbst tun können, damit es ihnen gut geht und sie sich wohlfühlen. Frühzeitig und kontinuierlich von Klasse 1 bis 4 lernen die Kinder mit Klasse 2000 das 1×1 des gesunden Lebens. Lehrkräfte und speziell geschulte Gesundheitsförderer gestalten rund 15 Klasse2000-Stunden pro Schuljahr zu den wichtigsten Gesundheits- und Lebenskompetenzen. So entwickeln Kinder Kenntnisse, Haltungen und Fertigkeiten, mit denen sie ihren Alltag so bewältigen können, dass sie gestärkt werden, sich wohlfühlen und gesund bleiben. 

Ziele [5]

  • Kindern ist es wichtig, gesund zu sein und sie sind überzeugt, selbst etwas dafür tun zu können. 
  • Kinder kennen ihren Körper und wissen, was sie tun können, damit er gesund bleibt und sie sich wohl fühlen.
  • Kinder besitzen wichtige Lebenskompetenzen: z.B. mit Gefühlen und Stress umgehen, mit anderen kooperieren, Konflikte lösen und kritisch denken.

Themen [6]

  • Gesund essen & trinken
  • Bewegen & entspannen
  • Sich selbst mögen & Freunde haben
  • Probleme & Konflikte lösen
  • Kritisch denken & Nein sagen

 

3.2.2.2 Gewaltprävention durch die Polizei

Die örtliche Kontaktbeamtin bietet allen Klassenstufen altersangemessene Projekte an.

 

3.2.2.3 Medienkompetenz [7]

Die Vermittlung von Medienkompetenz ist ein Schwerpunkt  des Computerunterrichts. Unter anderem lernen die Schüler den sach- und kindgerechten Umgang mit dem Internet. Zudem sollen sich im Laufe der Grundschulzeit alle Schüler mit ihrem eigenen Medienkonsum auseinandersetzen.

 

3.2.2.4 Umweltkompetenz

An unserer Schule findet in den Klassen Mülltrennung, Altpapiersammlung und Müllvermeidung statt. Zudem sollen die Schüler für Energiesparmaßnahmen im täglichen Schulbetrieb sensibilisiert werden.

 

3.3 Fördermaßnahmen

Ziel unserer unterrichtlichen Arbeit ist die optimale Förderung der individuellen Lernentwicklung. Um eine soziale Ausgrenzung zu vermeiden, müssen zunächst alle Möglichkeiten der Binnendifferenzierung genutzt werden. Offene Unterrichtsformen wie Stationenlernen, Wochenpläne und Lernbuffets kommen den Anforderungsprofilen aller Schüler zugute. Sie bieten häufig hinreichende Möglichkeiten der Differenzierung. Darüber hinaus fördern Fachlehrer einzelne Kinder in Kleingruppen in den Bereichen Mathematik, Lesen, Schreiben und Motorik. Bei Schülern mit speziellen Lernschwierigkeiten erhalten wir im Rahmen der Zusammenarbeit Grundschule/Förderschule Unterstützung durch externe Fachkräfte.Zurzeit können wir besondere lerntherapeutische Maßnahmen anbieten. Das Trainingsprogramm wird bei Bedarf von einer speziell ausgebildeten pädagogischen Mitarbeiterin angeboten und im Förderunterricht durchgeführt.
Für Schüler  mit besonderen Begabungen bieten wir zusätzliche Maßnahmen an:

  • Angebot besonderer Arbeitsgemeinschaften (z.B. Schach) und Teilnahme an regionalen und überregionalen Turnieren
  • Beteiligung an besonderen Wettbewerben (z.B. Mathematikolympiade)
  • Beteiligung am Kooperationsverbund Hochbegabtenförderung
  • Überspringen einer Jahrgangsstufe
  • vorzeitige Einschulung

 

3.3.2 Förderung der Lesekompetenz<

Kinder sollen zum Lesen motiviert und ihre Lesefähigkeit gesteigert werden. Neben den täglichen Leseübungen in den Klassen werden zusätzliche lesefördernde Maßnahmen durchgeführt.

Die Schule verfügt über eine Bücherei, das Eulennest, das im Jahr 2015 neu gestaltet wurde. Das Leseangebot umfasst Bilderbücher, Kinderromane und Sachbücher (ca. 1.100 Bücher). Eltern organisieren die Ausleihe.

  • Außerhalb der Ausleihzeit wird das Eulennest von allen Klassen im Rahmen des Deutsch- oder Sachunterrichts für gemeinsame Lesestunden oder zum Nachschlagen unterrichtsrelevanter Sachverhalte genutzt.
  • „Leseeltern“ kommen wöchentlich einmal in die Schule und lesen mit leistungshomogenen Kleingruppen.
  • Schüler unserer Schule nutzen das Leseförderprogramm „Antolin“, ein motivierendes Bücherquiz. Hier können sie ihr Bücherwissen beweisen.
  • Erste Erfolge erfahren unsere Schulanfänger beim Vorlesen in der Kindertagesstätte.
  • Jährlich wird ein Lesewettbewerb von den Schülern der 3. und 4. Klassen ausgetragen.

Die Lesemotivation wird auch gesteigert durch Lesenächte, Autorenlesungen und die Teilnahme am „Tag des Vorlesens“.

4. Spezielle Gewichtung in der unterrichtlichen Arbeit

Seit dem Schuljahr 2006/2007 wurden fortschreitend für alle Fachbereiche auf der Grundlage der neuen Kerncurricula schulinterne Arbeitspläne entwickelt. In den Fachkonferenzen wurden darüber hinaus Möglichkeiten der Leistungsüberprüfung, Aufbau und Anspruchsniveau von Lernzielkontrollen sowie Kriterien der Leistungsbewertung festgelegt.

 

4.1 Religionsunterricht

Der Religionsunterricht hat in der St.-Bernward-Schule einen besonderen Stellenwert. In ihm wird das im Schulleben praktizierte christliche Miteinander thematisch eingebunden. Die Kinder sollen auf der Grundlage von Religion und Glaube zu verantwortlichem Denken und Handeln im täglichen sozialen Umgang befähigt werden.
Dabei legen wir Wert auf ganzheitliche Zugangsweisen wie das Einbinden von Kett-Material, Meditation und handlungsorientiertem Umgang.
Der Religionsunterricht an der St.-Bernward-Schule wird klassenintern als katholischer Religionsunterricht erteilt. Er umfasst wöchentlich zwei Unterrichtsstunden, die fest im Lehrplan verankert sind.

Der Glaube prägt das Schulleben an unserer Schule. So wird jeden Morgen in jeder Klasse gebetet, christliche Lieder werden zur Vorbereitung auf Gottesdienste gemeinsam in der Aula gesungen.
Zu den wichtigen Festen im Kirchenjahr (z.B. Erntedank, St. Martin, Advent, Weihnachten, Aschermittwoch, Ostern, Dankmesse) feiern die Schüler in der nahegelegenen St.-Bernward-Kirche gemeinsam Messen und Gottesdienste. In Absprache mit dem Pfarrer bereiten die Lehrerinnen zusammen mit den Schülern die Gottesdienste vor.
Mit dem Verkauf von Selbstgebasteltem und mittels Spenden unterstützen die Kinder der Schule das Projekt „Comunidade Vida Nova“ in Recife, Brasilien. Pater Benedikt, Sohn der Organistin der St.-Bernward-Gemeinde, hat es aufgrund von Einsatz und Spenden geschafft, Straßenkindern ein „Heim“ zu geben.

 

4.2 Computerunterricht [8]

Im Unterricht der Grundschulen sollen Computer als Werkzeuge und Me-dien eingesetzt werden, um erste Grundfertigkeiten und Grundkenntnisse mit Informatiksystemen zu vermitteln. Anhand altersangemessener Pro-blemstellungen lernen die Kinder die Aufgaben der wichtigsten Systemkomponenten und Funktionen eines Computersystems kennen und sammeln erste Erfahrungen bei der Nutzung von Computern im Unterricht. Das Erlernen der Bedienung der Computersysteme ist dabei nicht der Selbst-zweck, sondern ergibt sich aus dem Einsatz der neuen Medien zur Lösung konkreter Aufgaben und Probleme.

Die St.-Bernward-Schule verfügt über einen Computerraum mit 14 Rechnern. Die Schüler der 3. und 4. Klassen haben, durch die Gesamtkonferenz beschlossen, eine Schulstunde Computerunterricht statt einer vierten Sachunterrichtsstunde. Allen Schülern ermöglichen wir so, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erlangen.

Die konkreten Ziele für den Computerunterricht sehen wie folgt aus:

  • Kenntnisse über die Teile des Computers
  • Umgang mit Lernprogrammen und den Programmen Paint und Word
  • Internet (Informationen im Internet suchen und weiterverarbeiten, Sicherheitsregeln für die Arbeit im Internet kennen und beachten)
  • Umgang mit einem E-Mail-Programm
  • Präsentationen mit dem Programm PowerPoint

 

4.3 Sport und Bewegung

Dem Prinzip des bewegten Lernens folgend, wird neben dem Sportunterricht auf eine aktive Pausengestaltung (große Auswahl an mobilen Spielgeräten) Wert gelegt. Darüber hinaus wird das Bewegungsangebot durch die Kooperation mit den Lehrter Sportvereinen im Rahmen der Arbeitsgemeinschaften erweitert.

Im Schwimmunterricht der Klasse 4 können die Schüler die Schwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold erwerben. Unser Minimalziel ist, dass jeder Schüler das Bronzeabzeichen erreicht. Für talentierte Schwimmer werden Übungen für den Junior-Rettungsschwimmer angeboten.

Besondere Angebote:

  • Erwerb der Laufabzeichen 15 min. und 30 min.
  • Bundesjugendspiele
  • Teilnahme am Lehrter City Lauf, am HAZ-Kindermarathon und am Maschseelauf
  • Vorbereitung und Durchführung von Fußballturnieren

Fairplay und soziales Verhalten im Sportunterricht werden wertgeschätzt.

Ziele:

  • Freude an der Bewegung wecken
  • Gesunderhaltung des Körpers fördern
  • Erfolgserlebnisse im sportlichen Bereich ermöglichen, aber auch Misserfolgserlebnisse akzeptieren
  • Sozialen Umgang miteinander stärken
  • Ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln
  • Sportabzeichen erwerben
  • Präventionsarbeit auch im Hinblick auf Suchtprävention leisten

Die St.-Bernward-Schule wurde im Juni 2010 mit dem Zertifikat „Sportfreundliche Schule“ ausgezeichnet. Dieses wurde im Jahr 2012 erneuert.

 

4.4 Musikalische Grundausbildung

Die Beschäftigung mit der Musik weckt die kreative Gestaltungslust der Kinder und stärkt ihre soziale Sensibilität durch aufeinander Hören und miteinander Musizieren.
In der St.-Bernward-Schule umfasst der Musikunterricht vor allem die drei Bereiche:

  • Singen und Musizieren
  • sich Bewegen
  • Hören und Verstehen

Dabei legen wir besonderen Wert auf den handlungsorientierten Ansatz.
In den ersten beiden Jahrgängen liegt der Schwerpunkt beim Singen und der rhythmischen Bewegung. In den 3. und 4. Klassen ist das differenzierte Hören wichtiger, Instrumenten- und Komponistenkunde sowie die Notenlehre kommen hinzu.
Die musikalische Teilnahme an Schulfesten, Projekten und Gottesdiensten motiviert die Schüler auch in ihrer Freizeit Musik zu machen. Nach Möglichkeit finden Besuche von Kinderkonzerten im Lehrter Forum oder in der Oper Hannover statt.
Die St.-Bernward-Schule nahm an dem landesweiten Projekt „Klasse, wir singen“ und an Musikveranstaltungen zum 1000-jährigen Bestehen des Bistums Hildesheim im Jahr 2015 teil.

 

4.5 Mobilität

Die Mobilität gehört zu den fächerübergreifenden Bildungs- und Erziehungszielen der St.-Bernward-Schule.

In schuleigenen Arbeitsplänen sind die in den Altersstufen zu behandelnden inhaltlichen Schwerpunkte und die Zuordnung der Inhalte zu den verschiedenen Fächern aufgeführt. Dem Sachunterricht kommt dabei eine tragende Rolle zu.

Fest verankert sind die Projekte ADAC-Geschicklichkeitsturnier in den 3. und 4. Klassen und die Durchführung der theoretischen und praktischen Radfahrprüfung in der 4. Klasse. Bei allen praktischen Übungen besteht Helmpflicht. Bei der Radfahrprüfung liegt die Übungsstrecke im schulnahen Siedlungsraum, so dass sich die Schüler ständig auf neue Verkehrssituationen einstellen müssen und nicht im geschützten Raum, sondern unter realen Bedingungen üben. Die Durchführung der praktischen Prüfung ist möglich, da bislang immer auf ausreichende Unterstützung von Elternseite zurückgegriffen werden konnte.

Zudem arbeitet die Schule regelmäßig mit dem örtlichen Kontaktbeamten der Polizei in Projekten zusammen, um gemeinsam die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten.

 

4.6 Arbeitsgemeinschaften

Bei der Auswahl der Arbeitsgemeinschaften wird großer Wert darauf gelegt, dass möglichst viele Interessen der Kinder angesprochen werden.
Bisher konnten u.a. folgende Arbeitsgemeinschaften angeboten werden: Zaubern, Indianer, Tanz, Theater, Spanisch, Schülerzeitung, Gitarre, Schulchor, Heimische Tierwelt, Filzen, Astrid Lindgren.

Die St.-Bernward-Schule ist Mitglied im Kooperationsverbund für Hochbegabtenförderung. In diesem Rahmen werden für begabte Schüler Arbeitsgemeinschaften angeboten.

Durch die Unterstützung der örtlichen Vereine können die Schüler an weiteren Arbeitsgemeinschaften teilnehmen wie z.B. Handball  für Mädchen, Basketball, Tischtennis, Trampolin, Schach.
Kleine Turniere sind ein zusätzlicher Ansporn und steigern die Motivation für das sportliche Engagement.
Der Höhepunkt der Fußball-AG ist das jährlich stattfindende  Turnier aller katholischen Grundschulen der Region Hannover.

 

4.7 Gesunde Ernährung

In allen Jahrgängen soll das Thema „Gesunde Ernährung“ theoretisch (altersgemäß) behandelt und durch praktische Arbeit unterstützt werden. Das Thema Ernährung ist immer wieder Bestandteil des Programms Klasse2000.
Der Schulvormittag ist „zuckerfrei“. Die St.-Bernward-Schule nimmt an dem Projekt „Schulobst“ teil, wodurch wöchentlich drei Kisten pro Klasse mit Obst und Gemüse geliefert werden. Monatlich organisieren Eltern ein gesundes „Traumfrühstück“.
In den 3. Klassen findet ein Vormittag zur gesunden Ernährung statt, an dem, von der Edeka-Stiftung organisiert, gemeinsam gekocht wird.

5. Lehrerprofessionalität

5.1 Einführung neuer Lehrkräfte

Alle an der Schule tätigen Lehrkräfte setzen sich aktiv für die Umsetzung von Leitbild und Schulprogramm ein. Alle neu an der Schule eingesetzten Lehrkräfte erhalten nach einem Rundgang, einer Vorstellungsrunde und einem Kennenlerngespräch mit dem Schulleiter und der Personalvertretung eine Mappe mit den für die St.-Bernward-Schule wichtigsten Unterlagen.

 

5.2 Fortbildung

Fortbildungsschwerpunkte gab und gibt es in den Bereichen:

  • Schule in Bewegung
  • Musik „Klasse wir singen“
  • Methodenkonzept
  • Unterrichtsqualität
  • Kunst im Rahmen der Projektwoche „Kunst in der Schule“
  • Naturwissenschaftliche Experimente im Unterricht
  • Arbeit mit Eltern
  • Lehrergesundheit
  • Inklusion

Individuelle Fortbildungswünsche können über ein Formular bei der Schulleitung eingereicht werden.

Ziel ist es, dass jede Lehrkraft im Schuljahresverlauf an 2-3 Fortbildungsmaßnahmen teilnimmt. Zudem soll im Rahmen von Dienstbesprechungen oder Fachkonferenzen das neu erworbene Wissen an das Kollegium weitergegeben werden.

Regelmäßige Beratungsbesuche durch die Schulleitung und gegenseitiges Hospitieren der Lehrkräfte dienen der Reflexion und sollen zur weiteren Verbesserung des Unterrichts führen.

6. Zusammenarbeit und Kooperationen

6.1  Zusammenarbeit mit Eltern

Mit Hilfe der Eltern sind viele Aktivitäten, die unser Schulleben prägen und bereichern, durchführbar.

 

6.1.1 Unterstützung bei Festen und Feiern

  • Einschulungsfeier
    Eltern bereiten den „Zuckertütenbaum“ vor, bewirten die Eltern der Schulanfänger auf dem Schulhof und stehen als Ansprechpartner für Fragen der neuen Eltern zur Verfügung.
  • Laternenumzug zum St.-Martins-Tag
    Mit aktiver Hilfe der Eltern gelingt das Basteln der Laternen. Am Martinstag  sichern die Eltern den Weg des Laternenumzugs. Eltern sorgen im Anschluss an den Gottesdienst für das leibliche Wohl.
  • Adventszeit
    Eltern unterstützen uns bei der adventlichen Gestaltung des Schulhauses und der Klassenräume, u.a. Binden einen Adventskranz für die Pausenhalle.
    Elternhilfe erfahren wir auch bei der Vorbereitung und Durchführung der klasseninternen Weihnachtsfeiern (Basteln, Backen mit den Kindern).
  • Bei Schulfesten sind die Eltern in hohem Maße an Planung und Durchführung beteiligt. Beim Schuljahresabschlussfest sorgen die Eltern für das leibliche Wohl und bieten seit dem Jahr 2015 Spielaktivitäten an.

 

6.1.2 Unterstützung bei unterrichtsbegleitenden Aktivitäten

  • Traumfrühstück
    Einmal im Monat bereitet eine Elterngruppe ein gesundes Frühstück für alle Schüler zu.
  • Sportliche Aktivitäten
    Bei vielen Sportveranstaltungen, die schulintern oder auch schulübergreifend durchgeführt werden, wie z.B. Radfahrprüfung, Schach- und Fußballturnier, helfen Eltern bei der Durchführung.

 

6.1.3 Der Förderverein der St.-Bernward-Schule

Im April 2001 wurde auf Initiative engagierter Eltern der gemeinnützige Förderverein der St.-Bernward-Schule gegründet. 

Ziele des Vereins sind die Interessenvertretung der Schule nach außen, sowie die ideelle und materielle Unterstützung der schulischen Arbeit.

Zahlreiche geplante und erfolgreich durchgeführte Veranstaltungen erlaubten durch die eingenommenen Spenden, die Schule in verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel beim Projekt „Kunst in der Schule“, finanziell zu unterstützen.

Mittlerweile gehören Aktionen, wie zum Beispiel eine Filmnacht für Kinder,  zum festen Bestandteil des Schuljahres.

Auf Initiative des Fördervereins wurde ein regelmäßig tagender „Runder Tisch“ eingerichtet, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Finanzierung des Schülertransportes sicherzustellen.

Um das Wir-Gefühl aller Beteiligten zu entwickeln und zu stärken, wurde ein schuleigenes Logo entworfen, das sich vielfältig wiederfindet. (Homepage, Schul-T-Shirt, Schuleingangsbereich…).

6.2 Kooperation mit den Kindergärten 

Für die Kinder soll der Übergang von Kindergarten in die Schule möglichst   fließend erfolgen. Deshalb wurde mit der Kita St.-Bernward eine Kooperationsvereinbarung getroffen.

Zu der Kooperation gehört, dass die Kindergartenkinder, die eingeschult werden, die Schule besuchen und am Unterricht der 1. Klassen teilnehmen. Außerdem besuchen die Erstklässler der St.-Bernward-Schule den St.-Bernward-Kindergarten, um den Kindern dort etwas vorzulesen.

Die Kolleginnen der Schule und die Erzieherinnen der Kindergärten tauschen sich regelmäßig in pädagogischen Dienstbesprechungen über die Kinder aus. 

 

6.3 Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde St. Bernward 

Wir feiern regelmäßig im Kirchenjahr Schulgottesdienste, zu denen die  Gemeinde immer herzlich eingeladen ist. 

Wir unterstützen das Engagement unserer Schüler in den verschiedenen kirchlichen Gruppen (Kinderkirche, Ministrantengruppe, Pfadfinder, „Bernward-Band“).

Am jährlichen Gemeindefest nehmen wir als Schule aktiv teil. 

Unter der Regie der Pfarrgemeinde kann in unserem Schulgebäude eine Hortbetreuung angeboten werden.

Zudem ermöglicht die Pfarrgemeinde durch die Bereitstellung zweier Kleinbusse die Schülerbeförderung. 

 

6.4 Katholischer Schulverbund Hannover 

Die St.-Bernward-Schule arbeitet im Rahmen dieses Verbundes eng zusammen mit den katholischen Grundschulen aus Hannover, mit der Ludwig-Windthorst-Schule und mit dem St.-Ursula-Gymnasium.

Mit diesen Schulen wurde im Frühjahr 2010 zudem ein Kooperationsvertrag geschlossen werden.

7. Evaluation

Eine externe Evaluation soll regelmäßig durchgeführt werden. Im Mai 2009 fand die erste Befragung nach SEIS statt. Die Ergebnisse wurden bis zum Ende des Jahres 2010 ausgewertet und anschließend umgesetzt.

Eine zweite Umfrage wurde 2015 durchgeführt und den Mitgliedern der Gesamtkonferenz und des Schulvorstands vorgestellt.

Das am 23. September 2009 beschlossene Schulprogramm wird regelmäßig schulintern durch Gesamtkonferenz und Schulvorstand überprüft und überarbeitet.

[1] „Schüler“ beinhaltet im Folgenden immer „Schülerinnen und Schüler“.

[2] Siehe Vertretungskonzept der St.-Bernward-Schule

[3] „Mitarbeiterinnen“ beinhaltet im Folgenden immer „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“.

[4] „Lehrer“ beinhaltet im Folgenden immer „Lehrerinnen und Lehrer“.

[5] Vgl. http://www.klasse2000.de/das-programm/gesundheitsfoerderung-und-praevention.html

[6] http://www.klasse2000.de/das-programm/gesundheitsfoerderung-und-praevention.html

[7] Siehe Medienkonzept der St.-Bernward-Schule

[8] Siehe Medienkonzept

Wichtige Termine

  • 10. Mai 2021: Wechselmodell: Gr. A
  • 11. Mai 2021: Wechselmodell: Gr. B
  • 12. Mai 2021: Wechselmodell: Gr. A
  • 13. Mai 2021: Christi Himmelfahrt
  • 14. Mai 2021: Ferientag
  • 17. Mai 2021: Wechselmodell: Gr. B
  • 18. Mai 2021: Wechselmodell: Gr. A
  • 19. Mai 2021: Wechselmodell: Gr. B
  • 20. Mai 2021: Wechselmodell: Gr. A
  • 21. Mai 2021: Wechselmodell: Gr. B