|
Unser Schulprogramm
2.1 Unterrichtszeiten 2.2 Vertretungskonzept 2.3 Nachschulische Betreuung
3.1 Grundsätze für den Unterricht 3.2 Unterrichtsprinzipien 3.2.1 Allgemeines 3.2.2 Soziale Kompetenz 3.2.2.1 Streitschlichtung 3.2.2.2 Faustlos-Projekt 3.2.2.3 Gewaltprävention durch die Polizei 3.2.2.4 Suchtprävention 3.2.2.5 Medienkompetenz 3.2.2.6 Umweltkompetenz 3.3 Fördermaßnahmen 3.3.1 Allgemeine Förderung 3.3.2 Förderung der Lesekompetenz
4. Spezielle Gewichtung in der unterrichtlichen Arbeit 4.1 Religionsunterricht 4,2 Computerunterricht 4.3 Sport und Bewegung 4.4 Musikalische Grundausbildung 4.5 Mobilität 4.6 Arbeitsgemeinschaften 4.7 Gesunde Ernährung
5.1 Einführung neuer Lehrkräfte 5.2 Fortbildung
6. Zusammenarbeit und Kooperationen 6.1 Zusammenarbeit mit Eltern 6.1.1 Unterstützung bei Festen und Feiern 6.1.2 Unterstützung bei unterrichtsbegleitenden Aktivitäten 6.1.3 Der Förderverein der St.-Bernward-Schule 6.2 Kooperation mit den Kindergärten 6.3 Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde St. Bernward 6.4 Katholischer Schulverbund Hannover
7. Ausblick
8. Evaluation
Die St.-Bernward-Schule ist eine katholische Angebotsschule, die auf eine lange Tradition zurückblickt. Im Jahre 1895 ging sie in öffentliche Trägerschaft der Stadt Lehrte über. Laut Schulgesetz können bis zu 20% nicht-katholische Kinder aufgenommen werden. Die Eltern dieser Schüler1 und Schülerinnen müssen sich aber verpflichten, ihre Kinder am katholischen Religionsunterricht und allen religiösen Festen teilnehmen zu lassen. Zum Einzugsbereich der Schule gehören die gesamte Kernstadt Lehrte, die Ortsteile Ahlten, Aligse, Kolshorn, Steinwedel und Ilten. Letzterer ist zwar Ortsteil der Stadt Sehnde, gehört aber zur katholischen Gemeinde St.-Bernward in Lehrte. Die Schule verfügt neben den Klassenräumen über einen Werkraum, eine Aula, eine Turnhalle, einen Computerraum, eine Küche und eine Schüler- bücherei.
2. Organisatorisches und Schulalltag
2.1 Unterrichtszeiten Die St.-Bernward-Schule ist eine „Verlässliche Grundschule“, d.h., dass die Schüler täglich von 7.45 h bis 12.45 h in der Schule verbleiben können. Klassen 1 und 2: Betreuung von 7.45 Uhr bis 8.45 Uhr Unterricht bis 12.45 Uhr Klassen 3 und 4: Unterrichtszeit von 7.45 Uhr bis 12.15 Uhr Betreuung bis 12.45 Uhr
2.2 Vertretungskonzept Bei kurzfristigen Erkrankungen und Beurlaubungen von Lehrkräften greifen folgende Maßnahmen:
Zurzeit verfügt die Schule über vier pädagogische Mitarbeiterinnen, die aufgrund ihrer Ausbildung im Vertretungsunterricht eingesetzt werden können. Da diese Mitarbeiterinnen auch die Betreuung im Rahmen der verlässlichen Grundschule leiten, kennen sie die Schüler namentlich und sind mit Erziehungszielen, Ritualen, Klassenregeln etc. sehr vertraut. Im Regelfall wird auf vorbereitete aktuelle Materialien der Fachlehrkraft zurückgegriffen. Ansonsten gibt es - geordnet nach Klassenstufen - für jeden Fachbereich eine Materialsammlung zur Wiederholung, Übung und Vertiefung, die in Absprache mit einer Fachlehrkraft genutzt wird.
2.3 Nachschulische Betreuung Als Versuch wird zurzeit für die Klassen1 und 2 eine Betreuung bis 14.00 Uhr angeboten. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt in Zusammenarbeit mit dem Lehrter Sportverein auf Spiel, Sport und Entwicklung der Motorik. Die katholische Kirchengemeinde betreibt derzeit in den Räumen unserer Schule einen Hort von Montag bis Freitag von jeweils 12.45 h bis 17.00 h.
3.1 Grundsätze für den Unterricht Die St.-Bernward-Schule ist eine staatliche Grundschule. Das Ziel ist die Vermittlung von Grundkenntnissen, Grundfertigkeiten und Kulturtechniken gemäß vorgegebener Kerncurricula. Basis unserer gesamten Unterrichts- und Erziehungsarbeit ist die Orientierung am christlichen Menschenbild. Wir versuchen, die motivierende Kraft christlichen Glaubens als Grund- lage für schulisches Miteinander bewusst zu machen. Konkret bedeutet dies:
3.2 Unterrichtsprinzipien
3.2.1 Allgemeines Die jeweiligen Klassen- und Fachlehrer1 nutzen je nach Fach und Thema verschiedene Unterrichtsformen (z.B. Gruppen- und Partnerarbeit) und Methodenvielfalt (z.B. Lernbüffet, Projektarbeit, Tages- und Wochenplan). Um der zentralen Bedeutung des Klassenlehrers in der Grundschule bezüglich der sozialen Prozesse und der Lernentwicklung gerecht werden zu können, soll der Klassenlehrer in den vier Jahren mit einem deutlichen Anteil der Unterrichtsstunden in seiner Klasse eingesetzt sein. Ab der 3. Klasse erhöht sich der Stundenanteil der Fachlehrer. Diese Maßnahme ist Voraussetzung,
Lehrkräfte der Parallelklassen arbeiten zusammen in Bezug auf Unterrichtsinhalte und Materialien. Viele unterrichtsbegleitende und außerschulische Maßnahmen, die der Förderung der Klassengemeinschaft und damit auch dem Lernklima dienen, sind bereits Tradition:
3.2.2 Soziale Kompetenz Voraussetzung für ein friedliches, aggressionsfreies, von Toleranz gepräg-tes Miteinander ist es, die soziale Kompetenz unserer Schüler zu entwickeln bzw. zu stärken.
3.2.2.1 Streitschlichtung Seit 2006 wird das Streitschlichterprojekt an unserer Schule durchgeführt. Unser Ziel ist, dass die Schüler einen konstruktiven Umgang mit Konflikten erlernen. In einer AG werden Schüler der 3. und 4. Klassen zu Streitschlichtern ausgebildet, um Mitschülern bei Streitigkeiten zu helfen.
3.2.2.2 Faustlos-Projekt Aufsteigend von Klasse 1 arbeiten die Schülern mit ihren ausgebildeten Klassenlehrern am Projekt „Faustlos“, einem Curriculum zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen und zur Gewaltprävention.
3.2.2.3 Gewaltprävention durch die Polizei Die Polizeipuppenbühne des Präventionsrates der Polizei Hannover und der örtliche Kontaktbeamte bieten allen Klassenstufen altersangemessene Projekte an.
3.2.2.4 Suchtprävention Stärkung des Selbstbewusstseins und die Fähigkeit „Nein!“ zu sagen ist eines unserer pädagogischen Ziele. Daneben erhalten die Kinder Kenntnisse von verschiedensten Suchtgefahren im Rahmen des Sachunterrichts (vgl. Arbeitsplan Sachunterricht), fächerübergreifende Projekte, themengebundene Filme und Theaterstücke auch hinsichtlich der Nutzung neuer Medien.
3.2.2.5 Medienkompetenz Die Vermittlung von Medienkompetenz ist ein Schwerpunkt des Computerunterrichts. Vor Beginn dieses Unterrichts sollen die Eltern über die kindgerechte Nutzung des Internets informiert werden. Zudem sollen sich im Laufe der Grundschulzeit alle Schüler mit ihren eigenen Medienkonsum auseinandersetzen. Ein Medienkonzept wird erarbeitet.
3.2.2.6 Umweltkompetenz An unserer Schule soll ein Konzept zur „müllfreien Schule“ erarbeitet und umgesetzt werden. So soll in den Klassen Mülltrennung, Altpapiersammlung und Müllvermeidung stattfinden. Zudem sollen die Schüler für Energiesparmaßnahmen im täglichen Schulbetrieb sensibilisiert werden.
3.3 Fördermaßnahmen
3.3.1 Allgemeine Förderung Ziel unserer unterrichtlichen Arbeit ist die optimale Förderung der individu- ellen Lernentwicklung. Um eine soziale Ausgrenzung zu vermeiden, müssen zunächst alle Mög- lichkeiten der Binnendifferenzierung genutzt werden. Offene Unterrichtsformen wie Stations-, Werkstattarbeit kommen den Anforderungsprofilen aller Schüler zugute. Sie bieten häufig hinreichende Möglichkeiten der Differenzierung. Darüber hinaus fördern Fachlehrer einzelne Kinder in Kleingruppen in den Bereichen Mathematik, Lesen, Schreiben und Motorik. Bei Schülern mit speziellen Lernschwierigkeiten erhalten wir im Rahmen der Zusammenarbeit Grundschule/Förderschule Unterstützung durch externe Fachkräfte. Zurzeit können wir besondere lerntherapeutische Maßnahmen anbieten. Das Trainingsprogramm wird bei Bedarf von einer speziell ausgebildeten pädagogischen Mitarbeiterin gegen einen Kostenbeitrag angeboten. Für Schüler mit besonderen Begabungen bieten wir zusätzliche Maßnahmen an:
Nach einer schulinternen Lehrerfortbildung arbeiten wir an einem durchgängigen Konzept, welches die Diagnostik, Möglichkeiten der individuellen Förderung in den Fächern Deutsch und Mathematik und Überprüfung des Lernerfolgs beinhaltet.
3.3.2 Förderung der Lesekompetenz Kinder sollen zum Lesen motiviert und ihre Lesefähigkeit gesteigert werden. Neben den täglichen Leseübungen in den Klassen werden zusätzliche lesefördernde Maßnahmen durchgeführt. Die Schule verfügt über eine Bücherei, das Eulennest. Das Leseangebot umfasst Bilderbücher, Kinderromane und Sachbücher (ca. 1000 Bücher). Eltern organisieren die Ausleihe.
Die Lesemotivation wird auch gesteigert durch Lesenächte, Autorenlesungen und die Teilnahme am „Tag des Vorlesens“.
4. Spezielle Gewichtung in der unterrichtlichen Arbeit Seit dem Schuljahr 2006/2007 werden fortschreitend für alle Fachbereiche auf der Grundlage der neuen Kerncurricula schulinterne Arbeitspläne entwickelt. In den Fachkonferenzen wurden darüber hinaus Möglichkeiten der Leistungsüberprüfung, Aufbau und Anspruchsniveau von Lernzielkontrollen sowie Kriterien der Leistungsbewertung festgelegt.
4.1 Religionsunterricht Der Religionsunterricht hat in der St.-Bernward-Schule einen besonderen Stellenwert. In ihm wird das im Schulleben praktizierte christliche Miteinan- der thematisch eingebunden. Die Kinder sollen auf der Grundlage von Religion und Glaube zu verantwortlichem Denken und Handeln im täglichen sozialen Umgang befähigt werden. Dabei legen wir Wert auf ganzheitliche Zugangsweisen wie das Einbinden von Kett-Material, Meditation und handlungsorientiertem Umgang. Der Religionsunterricht an der St.-Bernward–Schule wird klassenintern als katholischer Religionsunterricht erteilt. Er umfasst wöchentlich zwei Unterrichtsstunden, die fest im Lehrplan verankert sind. Der Glaube prägt das Schulleben an unserer Schule. So wird jeden Morgen in jeder Klasse gebetet, christliche Lieder werden zur Vorbereitung auf Gottesdienste gemeinsam in der Aula gesungen. Zu den wichtigen Festen im Kirchenjahr (z.B. Erntedank, St. Martin, Advent, Weihnachten, Aschermittwoch, Ostern, Dankmesse) feiern die Schüler in der nahegelegenen St.-Bernward-Kirche gemeinsam Messen und Gottesdienste. In Absprache mit dem Pfarrer bereiten die Lehrerinnen zusammen mit den Schülern die Gottesdienste vor. Mit dem Verkauf von Selbstgebasteltem und mittels Spenden unterstützen die Kinder der Schule das Projekt „Comunidade Vida Nova“ in Recife, Brasilien. Pater Benedikt, Sohn der Organistin der St.-Bernward-Gemeinde, hat es aufgrund von Einsatz und Spenden geschafft, Straßenkindern ein „Heim“ zu geben.
4.2 Computerunterricht Im Unterricht der Grundschulen sollen Computer als Werkzeuge und Me- dien eingesetzt werden, um erste Grundfertigkeiten und Grundkenntnisse mit Informatiksystemen zu vermitteln. Anhand altersangemessener Prob- lemstellungen lernen die Kinder die Aufgaben der wichtigsten Systemkom- ponenten und Funktionen eines Computersystems kennen und sammeln erste Erfahrungen bei der Nutzung von Computern im Unterricht. Das Er- lernen der Bedienung der Computersysteme ist dabei nicht der Selbst- zweck, sondern ergibt sich aus dem Einsatz der neuen Medien zur Lösung konkreter Aufgaben und Probleme. Die St.-Bernward-Schule verfügt über einen Computerraum mit 11 Rechnern und 22 Schülerplätzen. Die Schüler der 3. und 4. Klassen haben, durch die Gesamtkonferenz beschlossen, eine Schulstunde Computerunterricht statt einer vierten Sachunterrichtsstunde. Allen Schülern ermöglichen wir so, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erlangen Mittelfristig sollen mit Hilfe der Stadt Lehrte alle Klassenräume mit einer Computerecke mit Internetanschluss ausgestattet werden. Die konkreten Ziele für den Computerunterricht sehen wie folgt aus:
4.3 Sport und Bewegung Dem Prinzip des bewegten Lernens folgend, wird neben dem Sportunterricht auf eine aktive Pausengestaltung (große Auswahl an mobilen Spielgeräten) Wert gelegt. Darüber hinaus wird das Bewegungsangebot durch die Kooperation mit den Lehrter Sportvereinen im Rahmen der Arbeitsgemeinschaften erweitert. Im Schwimmunterricht der Klasse 4 können die Schüler die Schwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold erwerben. Unser Minimalziel ist, dass jeder Schüler das Bronzeabzeichen erreicht. Für talentierte Schwimmer werden Übungen für den Junior-Rettungsschwimmer angeboten. Besondere Angebote:
Fairplay und soziales Verhalten im Sportunterricht werden wertgeschätzt. Die St.-Bernward-Schule bewirbt sich zurzeit um das Zertifikat „Sportfreundliche Schule“.
4.4 Musikalische Grundausbildung Die Beschäftigung mit der Musik weckt die kreative Gestaltungslust der Kinder und stärkt ihre soziale Sensibilität durch aufeinander Hören und mit- einander Musizieren. In der St. Bernward-Schule umfasst der Musikunterricht vor allem die drei Bereiche:
Dabei legen wir besonderen Wert auf den handlungsorientierten Ansatz. In den ersten beiden Jahrgängen liegt der Schwerpunkt beim Singen und der rhythmischen Bewegung. In den 3. und 4. Klassen ist das differenzierte Hören wichtiger, Instrumenten- und Komponistenkunde sowie die Notenlehre kommen hinzu. Die musikalische Teilnahme an Schulfesten, Projekten und Gottesdiensten motiviert die Schüler auch in ihrer Freizeit Musik zu machen. Nach Möglichkeit finden Besuche von Kinderkonzerten im Lehrter Forum oder in der Oper Hannover statt. Musiker kommen in die Schule, um ihre Instrumente vorzustellen.
4.5 Mobilität Die Mobilität gehört zu den fächerübergreifenden Bildungs- und Erzie- hungszielen der St.-Bernward-Schule. In schuleigenen Arbeitsplänen sind die in den Altersstufen zu behandelnden inhaltlichen Schwerpunkte und die Zuordnung der Inhalte zu den verschiedenen Fächern aufgeführt. Dem Sachunterricht kommt dabei eine tragende Rolle zu. Fest verankert sind die Projekte ADAC–Geschicklichkeitsturnier in den 3. und 4. Klassen und die Durchführung der theoretischen und praktischen Radfahrprüfung in der 4. Klasse. Bei allen praktischen Übungen besteht Helmpflicht. Dabei liegt die Übungsstrecke im schulnahen Siedlungsraum, so dass die Schüler sich ständig auf neue Verkehrssituationen einstellen müssen und nicht im geschützten Raum, sondern unter realen Bedingungen üben. Die Durchführung der praktischen Prüfung ist möglich, da bislang immer auf ausreichende Unterstützung von Elternseite zurückgegriffen werden konnte. Zudem arbeitet die Schule regelmäßig mit dem örtlichen Kontaktbeamten der Polizei in Projekten zusammen, um gemeinsam die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten.
4.6 Arbeitsgemeinschaften Die St.-Bernward-Schule ist Mitglied im Kooperationsverbund für Hochbegabtenförderung. In diesem Rahmen werden für begabte Schüler Arbeitsgemeinschaften mit dem Gymnasium angeboten. Bei der Auswahl der Arbeitsgemeinschaften wird großer Wert darauf gelegt, dass möglichst viele Interessen der Kinder angesprochen werden. Bisher konnten u.a. folgende Arbeitsgemeinschaften angeboten werden: Zaubern, Indianer, Tanz, Theater, Spanisch, Zirkus, Musik, Puppenspiel, Kochen, Schülerzeitung, Gitarre, Schulchor, Heimische Tierwelt. Durch die Unterstützung der örtlichen Vereine können die Schüler an weiteren Arbeitsgemeinschaften teilnehmen wie z.B. Handball für Mädchen, Basketball, Tischtennis, Trampolin, Schach. Kleine Turniere sind ein zusätzlicher Ansporn und steigern die Motivation für das sportliche Engagement. Der Höhepunkt der Fußball-AG ist ein Turnier aller katholischen Grund- schulen der Region Hannover.
4.7 Gesunde Ernährung In allen Jahrgängen sollte das Thema „Gesunde Ernährung“ theoretisch (altersgemäß) behandelt und durch praktische Arbeit unterstützt werden, möglichst unter Einbeziehung der Eltern.
5.1 Einführung neuer Lehrkräfte Alle an der Schule tätigen Lehrkräfte setzen sich aktiv für die Umsetzung von Leitbild und Schulprogramm ein. Alle neu an der Schule eingesetzten Lehrkräfte erhalten nach einem Rundgang, einer vorstellungsrunde und einem Kennenlerngespräch mit dem Schulleiter und der Personalvertretung eine Mappe mit den für die St. Bernward Schule wichtigsten Unterlagen. Für die Mappe soll noch eine detaillierte Scheckliste mit schulinternen Vorgaben erarbeitet werden.
5.2 Fortbildung Fortbildungsschwerpunkte gibt es zurzeit in den Bereichen:
Individuelle Fortbildungswünsche können über ein Formular bei der Schulleitung eingereicht werden. Ziel ist es, dass jeder Kollege im Schuljahresverlauf an 2-3 Fortbildungsmaßnahmen teilnimmt. Zudem soll im Rahmen von Dienstbesprechungen oder Fachkonferenzen das neu erworbene Wissen an das Kollegium weitergegeben werden. Regelmäßige Beratungsbesuche durch die Schulleitung und gegenseitiges Hospitieren der Lehrkräfte dienen der Reflexion und sollen zur weiteren Verbesserung des Unterrichts führen.
6. Zusammenarbeit und Kooperationen
6.1 Zusammenarbeit mit Eltern Mit Hilfe der Eltern sind viele Aktivitäten, die unser Schulleben prägen und bereichern, durchführbar.
6.1.1 Unterstützung bei Festen und Feiern
Eltern bereiten den „Zuckertütenbaum“ vor, bewirten die Eltern der Schulanfänger auf dem Schulhof und stehen als Ansprechpartner für Fragen der neuen Eltern zur Verfügung.
Mit aktiver Hilfe der Eltern gelingt das Basteln der Laternen. Am Martinstag sichern die Eltern den Weg des Laternenumzugs. Eltern sorgen im Anschluss an den Gottesdienst für das leibliche Wohl.
Eltern unterstützen uns bei der adventlichen Gestaltung des Schulhau- ses und der Klassenräume, u.a. Binden eines Adventskranzes für die Pausenhalle. Elternhilfe erfahren wir auch bei der Vorbereitung und Durchführung der klasseninternen Weihnachtsfeiern (Basteln, Backen mit den Kin- dern).
6.1.2 Unterstützung bei unterrichtsbegleitenden Aktivitäten
Einmal im Monat bereitet eine Elterngruppe ein gesundes Frühstück für alle Schüler zu.
Um allen Schülern der 4. Klassen einmal wöchentlich den Schwimmunterricht zu ermöglichen, stellen sich Eltern zur Verfügung.
6.1.3 Der Förderverein der St.-Bernward-Schule Im April 2001 wurde auf Initiative engagierter Eltern der gemeinnützige Förderverein der St.-Bernward-Schule gegründet. Ziele des Vereins sind die Interessenvertretung der Schule nach außen, sowie die ideelle und materielle Unterstützung der schulischen Arbeit. Zahlreiche geplante und erfolgreich durchgeführte Veranstaltungen erlaubten durch die eingenommenen Spenden, die Schule mit modernen Medien auszustatten und für den Computerraum notwendiges Mobiliar mitzufinanzieren. Mittlerweile gehören Aktionen wie eine Filmnacht für Kinder, die Schulfete und der Familienwandertag zum festen Bestandteil des Schuljahres. Auf Initiative des Fördervereins wurde ein regelmäßig tagender „Runder Tisch“ eingerichtet, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Finanzierung des Schülertransportes sicherzustellen. Um das Wir-Gefühl aller Beteiligten zu entwickeln und zu stärken, wurde ein schuleigenes Logo entworfen, das sich vielfältig wiederfindet. (Homepage, Schul-T-Shirt, Schuleingangsbereich…). Das nächste Großprojekt wird die Neugestaltung unseres Schulhofes sein. Der erste Bauabschnitt wurde unter Federführung des Fördervereins mit Kindern, Eltern und Lehrkräften durchgeführt.
6.2 Kooperation mit den Kindergärten Für die Kinder soll der Übergang von Kindergarten in die Schule möglichst fließend erfolgen. Deshalb wurde mit der Kita St.-Bernward eine Koopera- tionsvereinbarung getroffen.
6.3 Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde St. Bernward Wir feiern regelmäßig im Kirchenjahr Schulgottesdienste, zu denen die Gemeinde immer herzlich eingeladen ist. Wir unterstützen das Engagement unserer Schüler in den verschiedenen kirchlichen Gruppen (Kinderkirche, Ministrantengruppe, Pfadfinder, „Bern- ward-Band“). Am jährlichen Gemeindefest nehmen wir als Schule aktiv teil. Unter der Regie der Pfarrgemeinde kann in unserem Schulgebäude eine Hortbetreuung angeboten werden. Zudem ermöglicht die Pfarrgemeinde durch die Bereitstellung zweier Kleinbusse die Schülerbeförderung.
6.4 Katholischer Schulverbund Hannover Die St.-Bernward-Schule arbeitet im Rahmen dieses Verbundes eng zu- sammen mit den katholischen Grundschulen aus Hannover, mit der Lud- wig-Windthorst-Schule und mit dem St.-Ursula-Gymnasium. Mit diesen Schulen soll im Herbst des Jahres 2009 zudem ein Kooperationsvertrag geschlossen werden.
Unser mittelfristiges Ziel ist es, ein unverwechselbares Schulprofil in der Öffentlichkeit zu entwickeln. Dazu gehört ein Umfeld, an dem sich alle Beteiligten wohlfühlen können. Zwei Projekte sollen in naher Zukunft den Wohlfühlfaktor in unserem alten Schulgebäude erhöhen. Der bislang dunkle Eingangsbereich unserer Schule soll durch einen hellen Anstrich und der Einrichtung einer einladenden Aufenthaltsecke freundlicher gestaltet werden. Der Schulhof soll durch seine Umgestaltung die Schüler zu einem aktiven Pausenverhalten anregen. Im September 2009 wurde der erste Bauabschnitt mit Kindern, Eltern, Förderverein und Lehrkräften durchgeführt. Wir versprechen uns davon eine Verringerung von Schülerkonflikten in den Pausen und eine Verbesserung des friedlichen Miteinanders
Das Schulprogramm wird regelmäßig gegen Ende eines Schuljahres schulintern durch Gesamtkonferenz und Schulvorstand überprüft und überarbeitet. Eine externe Evaluation soll im zweijährigen Rhythmus durchgeführt werden. Im Mai 2009 fand die erste Befragung nach SEIS statt. Die Ergebnisse werden bis zum Ende des Kalenderjahres ausgewertet und umgesetzt.
1 „Schüler“ beinhaltet im Folgenden immer „Schülerinnen und Schüler“. 2 „Mitarbeiterinnen“ beinhaltet im Folgenden immer „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“. |